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11. Dezember 2017 - Uhr
 
Die Kolumne

GRIFTEGÅRD - Solemn, Sacred, Severe
Band GRIFTEGÅRD
Albumtitel Solemn, Sacred, Severe
Label/Vertrieb Ván Records
Homepage www.myspace.com/griftegrd
Veröffentlichung 11.09.2009
Laufzeit 46:24 Minuten
Autor Michael Kümmet
Bewertung 12 von 15 Punkten
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Kirchenglocken leiten zähe und schleppende Gitarrenklänge ein, wobei wir schon beim Thema wären: GRIFTEGÅRD (altschwedisch für einen Friedhof nahe einer Kirche) zelebrieren düsteren Doom mit zum Teil religiös inspirierten Lyrics. Der ergreifende und emotionelle Gesang von Thomas Eriksson harmoniert hier geradezu ideal in Verbindung mit den sechs Trauermärschen, welche dieses eindrucksvolle Werk offenbart. Demnach ist "Solemn, Sacred, Severe" kein Soundtrack für Suizidgefährdete, vielmehr für Doomjünger, welche diese spirituelle Atmosphäre lieben. So ähnelt beispielsweise der Song "Noah's Hand" einem Mönchschor, der mit Kirchenorgel und fetter Pauke, einen ruhigen Metalsong zur Andacht vorträgt. Die weiteren fünf, teilweise überlangen Stücke werden traditionell schön getragen und mit tiefer Melancholie dargeboten.
Fazit: Mit diesem Longplayer-Debüt geben GRIFTEGÅRD wahrlich einen fantastischen Einstand, insbesondere für Doomheads, die es wirklich intensiv und laaaangsam mögen.
   
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