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Seit ihrer Gründung im Jahre 1997 haben es RAVENDUSK gerade mal auf zwei Veröffentlichungen gebracht: Ein Demo (1999) und eben das hier vorliegende Deütalbum "Shadowcast". Klingt im ersten Moment etwas releasefaul, aber die Band hat sich hörbar viel Zeit genommen, um an ihrem Songmaterial zu feilen. Laut Presseblättchen soll der Silberling in der Schublade "Blackened Doom with Gothic Touches" abgelegt werden. Und das trifft es ziemlich genau auf den Punkt. RAVENDUSK spielen Metal ganz in der Tradition von Bands wie MOONSPELL. Die Anleihen von MOONSPELL kommen dann ganz besonders zum Vorschein, wenn die Keyboards einsetzen und der Sänger in Dark-Wave-Manier seine Stimme beben lässt (wobei er machmal wie "Mista Lova Lova" SHAGGY klingt, hihi). Trotz der durschimmernden Parallelen zu den portugiesischen Gernremates ist es den sechs wackeren Polen gelungen, ein in sich stimmiges und rundes Album abzuliefern, das ohne Zweifel seine Anhänger finden wird. Immerhin ist das Teil amtlich produziert und ist aufgrund des gebotenen Abwechslungsreichtums auch noch nach dem fünften Durchlauf interessant. Einzig allein die äusserst magere Speilzeit von gut 33 Minuten schlagen hier negativ zu Buche. Aber besser ein kurzes gutes Album als ein auf öchzig Minuten aufgeblähter Longplayer. |
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