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15. Dezember 2017 - Uhr
 
Die Kolumne

INTWINE - Kingdom Of Contradiction
Band INTWINE
Albumtitel Kingdom Of Contradiction
Label/Vertrieb Tiefdruck Musik/Universal
Homepage www.intwine.nl
Verffentlichung 31.07.2009
Laufzeit 43:03 Minuten
Autor Christian Schfer
Bewertung 5 von 15 Punkten
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INTWINE kennen sich von der Fontys Rockakademie, der hollndischen Popakademie. Dort waren die fnf gemeinsam am Studieren. Irgendwann begannen sie mit dem Songwriting und sind mit den hierbei entstandenen Tontrgern seit 2002 regelmig oben in den niederlndischen Charts prsent. Nun mchten sie auch in ihren Nachbarlndern, z.B. dem unseren, punkten.

Ob ihnen das mit "Kingdom Of Contradiction", erscheint mir fraglich. Bitte nicht falsch verstehen, die Platte ist nicht schlecht und Snger Roger ein Meister seines Faches. Nur kommt mir die Mischung aus dezent progressiv angehauchtem NuMetal und Latino-Rhythmen verdammt bekannt vor... von Bands wie ILL NINO oder INCUBUS. Die haben solche Musik allerdings schon vor knapp zehn Jahren gespielt. Erschwerend hinzu kommen immer wieder nach dem Radio schreiende Popmelodien, die das solide Handwerk des Quintetts immer wieder unntig aufweichen.

Persnliche Hhepunkte des Albums sind fr mich "Cruel Man" und der POLICE-Coversong "Walking on the Moon", bei dem INTWINE von K'S CHOICE-Sarah Bettens untersttzt werden. Coole Version!
Trotz groem Potenzial wirkt "Kingdom Of Contradiction" - so ironisch es klingen mag - zu wenig spannend, zu glatt gebgelt, ohne Ecken, Kanten und Eier. Von wegen contradiction!
Wer vorsichtig gehrtete Popsongs mag, knnte die Platte mgen. Wer auf erstklassigen Latinometal steht, sollte lieber seine alten ILL NINO-Scheiben rauskramen. Oder irgendwas von SOULFLY. Aber INTWINE- nein, das muss nicht sein.
   
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