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20. Oktober 2017 - Uhr
 
Die Kolumne

SUBWAY TO SALLY - Engelskrieger
Band SUBWAY TO SALLY
Albumtitel Engelskrieger
Label/Vertrieb Universal / Mercury
Homepage www.subwaytosally.de
Verffentlichung 2003
Laufzeit 45:50 Minuten
Autor Thorsten Dietrich
Bewertung 11 von 15 Punkten
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Die Mittelalter Metaller von Subway To Sally sind eine der tourfreudigsten deutschen Bands und schaffen es trotzdem konstant qualitative Alben zu verffentlichen. Mit den Jahren hat man eine Mischung aus Metal und Mittelaltermusik erschaffen. Der Metal kam erst mit den Jahren, da die Band am Anfang ihrer Karriere doch deutlich rockiger war. Mit Alben wie "Herzblut" und "Hochzeit" haben Subway To Sally Diese Mischung perfektioniert, so da schon bei "Herzblut" die Zutaten bekannt waren.

Auer ab und an wie bei "2000 Meilen unterm Meer" ist die Geige von Frau Schmidt auf dem neuen Album "Engelskrieger" kaum zu vernehmen. Da gilt ebenfalls fr Instrumente wie den Dudelsack, der nur kurz bei "Knochenschiff" dudeln darf. Auch ist eine Drehleier auf dem Album, die aber vordergrndig wie ein Keyboard klingt. Das Mittelalterelement ist somit fasst verschwunden! Fette Midtemporiffs a la Rammstein & Co. regieren die Songs, die Stimme von Snger Eric Hecht kommt besser zur Geltung und die Drums sind schn wuchtig. Eric kam mir sonst immer zu leise herber, da er ja gegen eine Vielzahl von Instrumenten "antrat", die teilweise gleichzeitig erklangen. Live fand ich seine Stimme immer besser als auf Konserve, was sich mit der neuen Platte jetzt erbrigt hat. Subway To Sally kommen mehr auf den Punkt bei diesem Album, sie sind weniger verspielt und dafr wuchtiger. Textlich hat die Combo den Mittelalterzopf auch abgeschnitten, aber es trotzdem geschafft sehr poetische Texte zu verfassen. Aktuelle Themen wie Krieg, Krperkult, Kindesmibrauch oder Starkult werden behandelt und regen zum Nachdenken an, ohne den moralischen Zeigefinger zu heben. Absolutes Highlight der Platte ist musikalisch wie textlich "Falscher Heiland", was bestimmt eine neuer Stern im ?Livesethimmel? wird. Wetten? Tiefpunkte gibt es fast keine, vielleicht "Kleine Schwester", was mir musikalisch zu langweilig ist.
Mit 45 Minuten ist die Platte auerdem etwas zu kurz. Meeeehr! Sollte Fan haben!
   
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