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17. Dezember 2017 - Uhr
 
Die Kolumne

RUMBLE CLUB - The Bad In Me
Band RUMBLE CLUB
Albumtitel The Bad In Me
Label/Vertrieb Wolverine Records/Soulfood
Homepage www.wolverine-records.de
Verffentlichung 17.07.2009
Laufzeit 40:01 Minuten
Autor Christian Schfer
Bewertung 13 von 15 Punkten
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Sauerei! "The Bad In Me" ist bereits das dritte Album von RUMBLE CLUB, und doch ist es das erste, das ich zu Gesicht bzw. Ohr bekomme. Nachdem die beiden Vorgnger "Rumble Club Rides Tonight" (2005) und "Gamblers Regret" (2007) lediglich in den USA erschienen sind, soll mit dem dritten Album "The Bad In Me" von Kentucky aus nun das alte Europa erobert werden. Fr diese durchaus heikle Mission ist das Trio bestens gewappnet- mit dickbauchigen, halbakustischen Gitarren, noch viel dickbuchigerem Kontrabass und massig Pomade in der Matte!

Musikalisch wildert der Rumpelklub grozgig durch's US-amerikanische Heimatland und verwurstet Country, Rockabilly, Psychobilly, Surf sowie eine Ladung entspannten Westkstenpunk zu einer sehr homogenen Masse, die durchweg Spa macht. Jawohl! Mal frhlich, mal bedrohlich erzhlen sie Geschichten von Glckspiel, Tod und Teufel, Frauen und davon, endlich mal den Arsch hoch zu bekommen und aus der Stadt zu verschwinden. Klassische Westernmotive quasi.

Besonders beeindruckt mich Songwriter und Clubprsi Jack Coray, der mit seinem virtuosen Gitarrenspiel stilistisch zwischen Chet Atkins, Duane Eddy und Carl- und Luther Perkins springt und zudem mit seinem Gesang immer wieder an den jungen Johnny Cash erinnert. Geil, Mr. Coray! Wer auf zeitgemen, aggressiven Rock'n'Roll steht, sollte sich unbedingt "The Bad In Me" besorgen. Und wer's gern klassisch hat, auch. Super Platte! Und hoffentlich findet sich mal wer, der die beiden ersten RUMBLE CLUB-Scheiben fr den europischen Markt auflegt.
   
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