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18. Dezember 2017 - Uhr
 
Die Kolumne

SILENT DECAY - Kings Of The Dead End Road
Band SILENT DECAY
Albumtitel Kings Of The Dead End Road
Label/Vertrieb Artist Station Records
Homepage www.silentdecay.de
Verffentlichung 06.07.2009
Laufzeit 42:55 Minuten
Autor Christian Schfer
Bewertung 7 von 15 Punkten
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Flexibel muss man sein, vor allem in der heutigen Zeit. Vor nicht langer Zeit hie das Zauberwort im harten Musikgeschft "Metalcore". Damals spielten die Mnchener SILENT DECAY eine Kombination aus derbem Thrashgebolze und tollem, abwechslungsreichem Gesang. Inzwischen geht's weniger corelastig zur Sache, man orientiert sich nun tendenziell am melodischen Death neuerer skandinavischer Schule.

Trotz des abschreckenden, kreischigen Openers und Titeltracks "Kings Of The Dead End Road" und echt zu Genge gehrter Gitarrenriffs gibt's immer wieder echte Hinhrer. Z.B., wenn man bei "Hell Contacts Me Every Day" so richtig vom Gas geht oder wenn's bei "Beauty Queen" und "From Dusk Till Dawn" die Keule auf's Toupet gibt. Richtige Highlights sind hier jedoch selten, einzig die Songs "With Kisses From The Underground" und "Behind The Walls" berzeugen mich mit tollen Refrains und echter Ohrwurmqualitt.

Negativ zu Buche schlagen fr mich der stellenweise zu dnne Gitarrensound und die nicht so richtig konsequent betriebene Umorientierung vom Metalcore zum - ja, zu was eigentlich? Die musikalische Unentschlossenheit der Bayern spiegelt sich in grundsoliden, jedoch hinlnglich bekannten Gitarrenfloskeln wider und legt den Schluss nahe, das etwas mehr Zeit fr Songwriting eine gute Idee gewesen wren. Kein wirklich schlechtes Album, aber eben auch keines, was man haben muss.
   
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