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24. Oktober 2017 - Uhr
 
Die Kolumne

DREAM THEATER - Black Clouds & Silver Linings
Band DREAM THEATER
Albumtitel Black Clouds & Silver Linings
Label/Vertrieb Roadrunner Records
Homepage www.dreamtheater.net
Alternative URL www.myspace.com/dreamtheater
Verffentlichung 19.06.2009
Laufzeit 75:25 Minuten
Autor Michael Kmmet
Bewertung 10 von 15 Punkten
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DREAM THEATER zhlen mittlerweile unangefochten zur Speerspitze des progressiven Metals und knnen auf eine ber zwanzigjhrige Geschichte zurckblicken. Genre-Meilensteine wie etwa "Images And Words", "When Day And Dream Unite" oder "Awake" gehen auf die Rechnung der Long Island-Progger. Doch an diese Grotaten kommen die Jungs um Oberabzocker Mike Portnoy schon seit einer ganzen Dekade nicht mehr ran. Hier macht auch die aktuelle Scheibe "Black Clouds & Silver Linings" keine Ausnahme. Die neuen Songs berhren wenig, sind vollkommen berladen und die lieblosen Gesangslinien kopieren sich ungewollt. Hier fehlen die berhmten berrefrains, wie man sie noch von "Pull Me Under", "Lie" oder "The Mirror" kennt. Ich mag jetzt vielleicht in Nostalgie schwelgen, doch DREAM THEATER sind nichts Besonderes mehr. Hrt man sich die neue Halbballade "Wither" an, so denkt man: 'Das ist vielleicht ganz nett', aber bei "Surrounded" oder "Another Day" htte man den Player sofort auf Auto-Repeat geschaltet. Auerdem sollte Mike Portnoy auf seine miesen Gesangseinlagen gnzlich verzichten, denn diese verhunzen den kompletten Moment. Ok, die sechs teilweise berlangen Stcke sind technisch anspruchsvoll und bis ins letzte Detail ausgefeilt. Die Produktion ist geradezu glasklar und lsst viele Spielereien zu, jedoch fehlt der damalige Geist, jener der die Kompositionen zu unvergesslichen Monumenten reifen lies.
"Black Clouds & Silver Linings" ist keine schlechte Platte, doch fr den Fan der frhen Stunde sehr enttuschend und nur als gehobenen Durchschnitt einzustufen. Jetzt mgen mich diese 'neuen' und unfassbar intellektuellen Fans, die gerade mal vor einem halben Jahr ihr Abi durch Auswendiglernen bestanden haben, steinigen, doch diese armseligen Prog-Touristen haben DREAM THEATER nicht wachsen gesehen. Und wenn ich mal ganz ehrlich bin, sind "Stargazer" und "To Tame A Land" von der "Uncovered 2008/2009"-Bonus Disc die besten Stcke, welche dieses Output zu bieten hat.
Fazit: Harte Worte von einem Mittdreiiger, der noch immer das alte DT-Tourposter ber dem Bett hngen hat.
   
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