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21. November 2017 - Uhr
 
Die Kolumne

XERATH - I
Band XERATH
Albumtitel I
Label/Vertrieb Listenable Records / Soulfood
Homepage www.xerath.net
Verffentlichung 26.06.2009
Laufzeit 39:31 Minuten
Autor Andreas Goericke
Bewertung 11 von 15 Punkten
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XERATH sind eine Kombo aus dem wirtschaftlich geplagten Knigreich England und liefern mit ihrem Debut "I" quasi den perfekten Soundtrack zur vertrackten Krise. Das Artwork lsst sich auch gleich endzeitlich - futuristisch an und gibt schon einen gewissen Hinweis auf das, was einen auf dem Silberling erwartet.
Es handelt sich um technischen Death-Metal mit opulenten klassischen Arrangements. Das ist doch mal wirklich ein vllig neuer Dreh, der mich ausgesprochen Neugierig auf die Scheibe gemacht hat. Durchaus verzwickte Rhythmus-Spuren werden also mit gigantischem Bombast versehen und irgendwie klingt es wirklich gehrig nach DIMMU BORGIR meets MESHUGGAH. Die Produktion ist ausgesprochen satt, Gitarren und Drums hmmern ziemlich druckvoll in die Magengrube und das Orchester klingt gottlob nicht nach Konserve, sondern sehr realistisch und ebenfalls mit ordentlichem Getse. Allerdings nicht ganz mit der filmreifen Boshaftigkeit von DIMMU-Platten. Auch der Sangesbarde lsst sich stark an. Er klingt zwar eher nach Hardcore als nach Death-Metal, hat aber dennoch ordentlich Kraft und fgt sich gut in die Soundkulissen ein. Leider kann man in technischer Hinsicht nicht ganz die Klasse der wahnwitzigen Schweden MESHUGGAH erkennen, allerdings wre das auch eine selten erreichte Leistung, denn wer kann sich bitteschn ernsthaft mit denen messen?
Die Stcke sind dennoch sehr Groove-betont und manche Passagen lassen den einen oder anderen Musikanten sicherlich in Trnen ausbrechen. Kreativ sind XERATH aber absolut, somit gibt es mit "I" ein schnes, innovatives und brachiales Erstlingswerk zu belauschen.
Ein Manko ist allerdings die laue Spielzeit von nicht einmal 40 Minuten und so verspielt und verspult die Songs auch auf den ersten Blick sind, wird die Platte doch nicht wirklich rund. Es wirkt noch etwas gestckelt und lsst den berhmten roten Faden vermissen. Allerdings ist es dennoch ein solider Auftakt und eine hochinteressante Mischung. Wer sich fr Math-Core oder auf der ganz anderen Seite bombastisches Material interessiert, kann hier getrost hinhren.
   
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