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16. Dezember 2017 - Uhr
 
Die Kolumne

PARANOYA - Atmen
Band PARANOYA
Albumtitel Atmen
Label/Vertrieb Unkraut Records
Homepage www.paranoya-online.de
Alternative URL www.myspace.com/paranoyahamm
Verffentlichung 16.01.2009
Laufzeit 46:51 Minuten
Autor Christoph Fllenbach
Bewertung 7 von 15 Punkten
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19 Stcke auf einem Album, durchschnittliche Songlnge unter dreieinhalb Minuten, Bandname PARANOYA, da knnte man doch glatt an Punkrock denken. Und welch Wunder, genau dieser springt mir auch aus den Boxen entgegen. Rau, aggressiv, aber hier und da auch immer wieder melodisch und eingnglich. ber musikalische Qualitten kann man sich beim "wahren" Punk ja meistens streiten, ebenso wie ber gesangliche Fhigkeiten, der Inhalt ist es, der den meisten Bands wirklich wichtig ist. Dieser bezieht sich bei PARANOYA zum Groteil auf staatliche Ungerechtigkeiten, aber auch mal um eigene Trume und persnliche Abgrnde. Sinn machen sie und die Aussage stimmt genauso, wirkliche lyrische Ergsse stellen sie aber nicht dar. Grundstzlich fllt ein relativ groes Geflle zwischen den einzelnen Stcken auf. So knnen manche definitiv berzeugen, haben einen ordentlichen Aufbau und Struktur. Solche aber, die nach dreiig Sekunden und stndige, grlende Wiederholung des Refrains ausarten, kommen zumindest bei mir als Nicht-Punker, nicht gut an. Die Produktion bleibt durchgehend roh, der Bass laut und die Becken scheppern, was insgesamt einen typischen Sound erzeugt.
"Atmen" wird den Irokesen-tragenden-Kollegen mit Sicherheit gefallen, dem Druchschnittsmetaller jedoch wahrscheinlicher eher weniger. Wer jedoch auf der Suche nach wtender, sozialkritischer Musik ist, kann ruhig mal ein Ohr riskieren.
   
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