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18. Mai 2013 - Uhr
 
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CRIPPER - Devil Reveals
Band: CRIPPER
Albumtitel: Devil Reveals
Label/Vertrieb: SAOL 7 H'Art
Website: www.cripper.de
Alternative URL: www.myspace.com/cripperthrash
Veröffentlichung: 19.06.2009
Laufzeit: 46:44 Minuten
Autor: Sönke Hansen
Bewertung: 10 von 15 Punkten
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Da ist sie, die zweite Granate von Cripper, einer hoffnungsvollen Band aus Hannover, die mit ihrem Debüt "Freak Inside" schon ein wenig Staub aufwirbeln konnte. Insbesondere hervorgetan haben sie sich dabei durch eine massive Bühnen-Präsenz in den letzten beiden Jahren, insbesondere bei (gewonnenen) Contests und Festivals.
Die Marschrichtung bleibt auch auf ihrem Zweitwerk gleich: meistens im mittleren Tempobereich angesiedelter, voll-auf-die-Zwölfe-Thrash Metal mit vielen Hooks, Groove, Melodien und den einen und anderen Verspieltheiten und technischen Finessen.
Sängerin Britta zeigt auch weiterhin, dass man kein Mann mit Bart und Plauze sein muss, um richtig geil ins Mikro schreien zu können. Und im Gegensatz zu anderen Frontfrauen, die einen gewissen Vibe in der Stimme haben, der schlussendlich doch irgendwie verrät, dass hier eine Frau grölt, kann man es bei Britta gar nicht erst glauben, wenn man's im Beiheftchen liest. Hier kann sich sogar so mancher ShoutER eine wirklich dicke Scheibe von abschneiden. Respekt!
Musikalisch liefern Cripper nichts ab, dass einem großartig zum Grübeln bringt oder sonstwie überrascht. Die Mucke ist leicht zugänglich, leicht verdaulich und geht immer ihren Weg schnurstracks geradeaus, wiegt dabei aber tonnenschwer und teilt ganz schön aus. Die Produktion ist ordentlich, das Artwork wirklich mal gelungen.
Wer auf Tiefe oder Innovation steht, wird hier zwar nicht glücklich werden, Cripper machen ihren Job aber dennoch um einiges besser, als andere, die in die gleiche Kerbe schlagen. Die Längen kann man an zwei Fingern abzählen, das was hängen bleibt, ist, abgesehen vom Opener, dem Titelsong und dem Gassenhauer "FAQU" nicht viel, aber dafür bietet "Devil Reveals" zu jeder Zeit Laune ohne Ende. Nicht zuletzt, weil die Band hörbar ihr Herzblut in dieses Werk hat fliessen lassen.
   
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