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23. Oktober 2017 - Uhr
 
Die Kolumne

CRIPPER - Devil Reveals
Band CRIPPER
Albumtitel Devil Reveals
Label/Vertrieb SAOL 7 H'Art
Homepage www.cripper.de
Alternative URL www.myspace.com/cripperthrash
Verffentlichung 19.06.2009
Laufzeit 46:44 Minuten
Autor Snke Hansen
Bewertung 10 von 15 Punkten
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Da ist sie, die zweite Granate von Cripper, einer hoffnungsvollen Band aus Hannover, die mit ihrem Debt "Freak Inside" schon ein wenig Staub aufwirbeln konnte. Insbesondere hervorgetan haben sie sich dabei durch eine massive Bhnen-Prsenz in den letzten beiden Jahren, insbesondere bei (gewonnenen) Contests und Festivals.
Die Marschrichtung bleibt auch auf ihrem Zweitwerk gleich: meistens im mittleren Tempobereich angesiedelter, voll-auf-die-Zwlfe-Thrash Metal mit vielen Hooks, Groove, Melodien und den einen und anderen Verspieltheiten und technischen Finessen.
Sngerin Britta zeigt auch weiterhin, dass man kein Mann mit Bart und Plauze sein muss, um richtig geil ins Mikro schreien zu knnen. Und im Gegensatz zu anderen Frontfrauen, die einen gewissen Vibe in der Stimme haben, der schlussendlich doch irgendwie verrt, dass hier eine Frau grlt, kann man es bei Britta gar nicht erst glauben, wenn man's im Beiheftchen liest. Hier kann sich sogar so mancher ShoutER eine wirklich dicke Scheibe von abschneiden. Respekt!
Musikalisch liefern Cripper nichts ab, dass einem groartig zum Grbeln bringt oder sonstwie berrascht. Die Mucke ist leicht zugnglich, leicht verdaulich und geht immer ihren Weg schnurstracks geradeaus, wiegt dabei aber tonnenschwer und teilt ganz schn aus. Die Produktion ist ordentlich, das Artwork wirklich mal gelungen.
Wer auf Tiefe oder Innovation steht, wird hier zwar nicht glcklich werden, Cripper machen ihren Job aber dennoch um einiges besser, als andere, die in die gleiche Kerbe schlagen. Die Lngen kann man an zwei Fingern abzhlen, das was hngen bleibt, ist, abgesehen vom Opener, dem Titelsong und dem Gassenhauer "FAQU" nicht viel, aber dafr bietet "Devil Reveals" zu jeder Zeit Laune ohne Ende. Nicht zuletzt, weil die Band hrbar ihr Herzblut in dieses Werk hat fliessen lassen.
   
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