|
|
|
|
|
|
|
|
|
Ob die Namensgebung dieser Formation aus Chicago jetzt sonderlich einfallsreich ist, darüber lässt sich streiten. Doch sicher ist, dass man den Namen der weißrussischen Hauptstadt kennt und somit auch das Banner dieser vierköpfigen Band direkt im Gedächtnis bleibt. Gegensätzlich hierzu hat die präsentierte Musik kaum einen Wiedererkennungswert. Selbst in eine bestimmte Sparte lässt sich diese nicht einordnen. Irgendwo zwischen Hard Rock, Doom und einem psychedelischem Etwas könnte man diesen Sound einsortieren. So fällt dem Rezensenten ein Beurteilen nicht sehr leicht. Eines ist jedenfalls sicher: MINSK klingen eigenständig und genreübergreifend, wenn auch sehr zäh und wenig eingängig. Demnach sind mehrere Hördurchläufe nötig um den vollen Umfang dieses Werkes zu klären. Zunächst sei zu sagen, dass die Produktion druckvoll, wie auch klar und detailgenau ausgearbeitet wurde. Druckvoll während den härteren Passagen und detailliert in ruhigeren Momenten, welche gut ein Drittel der Scheibe ausmachen. So lässt sich dieses melancholische Klangspektakel nicht einfach als Hintergrundmucke abspielen. Man muss sich schon näher mit der Materie befassen. Im Großen und Ganzen bieten MINSK nichts Alltägliches und haben somit schon jede Menge Pluspunkte gewonnen, doch der oft zitierte zündende Funke fehlt dieser Platte selbst nach etlichen Umdrehungen. Man muss vielmehr in der entsprechenden Laune sein, um "With Echoes In The Movement Of Stone" stilvoll und bewusst zu konsumieren, erst dann wirkt dieses umfangreiche Werk tatsächlich. |
|
|
|