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24. Mai 2017 - Uhr
 
Die Kolumne

SOUL DEVOURED - Eleven Deadly Sins
Band SOUL DEVOURED
Albumtitel Eleven Deadly Sins
Label/Vertrieb Eigenproduktion
Homepage www.souldevoured.com
Verffentlichung Januar 200
Laufzeit 36:44 Minuten
Autor Andre Kreuz
Bewertung 11 von 15 Punkten
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Die im Winter 2001 aus der Taufe gehobenen SOUL DEVOURED bieten auf ihrem in Eigenregie aufgenommenen Silberling melodischen Death-Thrash, der mit viel Liebe zum Detail versehen wurde. Nach einem beschaulichen Intro in Form von Piano-Klngen und einer Gitarre, die so mhelos auch bei einer klassischen Metal-Combo unterkommen knnte, gibt es direkt mit "Forces of Heresy" ordentlich einen auf die Mtze. Dass die wtenden Doublebass-Attacken dabei von einem Drumcomputer zu verantworten sind fllt erfeulicherweise kaum auf, so dass dem weiteren Hrgenuss nix mehr im Wege steht. Ein groes Plus der Band sind die ber die gesamte Spielzeit hinweg anzutreffenden Breaks, die den einzelnen Songs immer wieder eine neue Richtung geben und dennoch wie aus aus einem Guss wirken. SOUL DEVOURED schaffen es auf den "Eleven Deadly Sins" die Gratwanderung zwischen berladenen Kompositionen und stumpfen Prgelgelagen zu meistern, die goldene Mitte regiert hier! Hervorzuheben ist neben den grandiosen Leads vor allem die Vielfltigkeit der Vocals. Dominiert ber weite Strecken Black Metal miges Gekeife, so ist die Band doch clever genug, auch hier fr Abwechslung zu sorgen. "Portal to my Resurrection" bietet gelungene Growls, "Living Dead" coolen Klargesang und "The Deathlight Corps" beides zusammen. Mit "Like a Razor in the Vain" gibt es noch ein Instrumental vor die Lauscher, beendet wird die CD dann paar Lieder spter mit einem Outro, dass musikalisch die Brcke zum Intro schlgt und einen mehr als guten Eindruck von SOUL DEVOURED hinterlsst! Auch dass eigenwillige und kreative Layout des Scheibchens reiht sich einwandfrei in den positiven Gesamteindruck ein. Schade ist indes nur, dass die Truppe laut eigener Aussage vorlufig nur als CD-Projekt fungiert und keine Live-Auftritte vorgesehen sind. Ich hoffe dass sich das (vielleicht auch unter Zuhilfenahme eines echten Drummers) noch ndern wird und dass man die Jungs in nicht allzu ferner Zukunft auch mal on stage begutachten kann!! Bis dahin solltet ihr SOUL DEVOURED unbedingt eine Chance geben, die "Eleven Deadly Sins" sind von vorne bis hinten einfach nur geil, da tun auch die gelegentlichen DEATH-Anleihen (z.B. "Forces of Heresy") keinen Abbruch, im Gegenteil.
   
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