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Während ich noch geschockt bin, dass die Hüter der Accept Namensrechte Hoffmann/Baltes einen lächerlichen Versuch starten Accept ein zweites Mal ohne Udo Dirkschneider zu reanimieren, liegt zum beginnenden Festivalsommer die neue EP "Infected" von U.D.O., den einzig wahren Accept unserer Tage vor. EPs des Solingers scheinen nicht schlecht zu laufen, da dies glaube ich schon die dritte Veröffentlichung dieser Art aus dem Hause U.D.O. ist! Das Album "Dominator" soll Ende des Sommers erscheinen. Was bietet die EP: Der Opener und Titelsong "Infected" ist typisch für die Band, Udos Reibeisenstimme, fette Riffs und ein eingängiger Refrain mit starken Chören. Trotzdem klingt das Ganze nicht altbacken, da die Gitarren recht modern schrubben. Cool! Die restlichen vier Nummern gibt es nur exklusiv auf dieser in limitierter Auflage erscheinenden EP und passen zum Titelsong. "Systematic Madness" und "Bodyworld" schlagen vom Sound und der Härte in dieselbe Kerbe wie der Titelsong und knallen ohne Ende. Doch das Schlagzeug klingt mir etwas zu künstlich, wenn man es mit Livestücken der Band vergleicht. Danach gehen U.D.O. total vom Gas und präsentieren einen wirklich gelungenen Remix des Songs "Cry Soldier Cry" in der russischen Version "Platchet Soldat". Hierbei klingt die russische Sprache nicht lächerlich, störend oder lustig, sondern passt. Sicherlich sage ich sonst immer das "Reibeisen" Udo Dirkscheider soll keine Balladen singen, aber hier wurde das gut gelöst. Danach gibt es noch einen sehr emotionalen Livesong aus Russland und zwar die russische Version von "Trainride In Russia" namens "Poezd Po Rossi". Auch nicht übel! Warum das alles? Während andere Bands spaniscche oder deutsche Songs ihrer Stücke machen, sind U.D.O. unter anderen ganz groß in östlichen Regionen. "Infected" ist gut, aber ich glaube die besten Songs gibt es immer auf dem Album! |
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