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Die Schweden sind ja bekannt dafür, dass sie die besten europäischen Sleaze-Bands am Start haben. Auch das Bandinfo von CIRKUS verweist auf Einflüsse von MÖTLEY CRÜE und AEROSMITH und die vier Typen auf dem Promobild verströmem auch die nötige Coolness um eine amtliche Scheibe erwarten zu können. Nach drei EPs haben CIRKUS für das Debüt ein Intro, acht Songs und eine Coverversion ("Get It On") aufgenommen, mit der Hoffnung die Welt zu erobern. So viel vorne weg und jetzt muss aber Tacheles geredet werden. Wenn Chris Tsangerides hier wirklich an den Reglern gesessen haben soll, dann weiß ich nicht, was er mit diesem Garagensound bezwecken will, es sei denn, die Scheibe wurde wirklich in einer solchen aufgenommen. Der Kinderschlagzeugsound wäre noch zu verkraften, doch auch die Gitarre kommt so dünn aus den Boxen, dass sich hier in keinster Weise Power und Energie einstellt, sondern CIRKUS wie ein laues Sommerlüftchen klingen. Sänger Roux'd hat ein durchschnittliches Organ, kann aber bei diesen Voraussetzungen seiner Mitstreiter keine Sonderpunkte sammeln. Das Songmaterial ist reichlich unspektakulär und auf dem gesamten Album gibt es keinen Song, der auch nur annähernd Hitpotential hätte. Live haben die Jungs auf einer US-Tour ihre Meriten verdient und Songs wie "Trashy" oder "Hard Headed Woman" mögen auf der Bühne auch ihre Wirkung nicht verfehlen, doch auf Scheibe dürften im Endeffekt nur absolute Liebhaber des Sleaze ihre Freude an der Band haben. |
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