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23. Oktober 2017 - Uhr
 
Die Kolumne

CRIMSON CULT - Crimson Cult
Band CRIMSON CULT
Albumtitel Crimson Cult
Label/Vertrieb Dockyard 1
Homepage www.crimsoncult.com
Alternative URL www.myspace.com/crimsoncult
Verffentlichung 29.05.2009
Laufzeit 55:12 Minuten
Autor Thorsten Schwalbach
Bewertung 12 von 15 Punkten
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CRIMSON CULT sind eine neue Band um den Gitarristen Gnter Maier und den Bassisten Alex Hilzensauer, die man vielleicht noch von ihrer ehemaligen Band STYGMA IV kennt. Ende Mai haben CRIMSON CULT ihr selbstbetiteltes Debtalbum verffentlicht. Im Labelinfo wird die Band durch "...Power Metal mit Kpfchen" beschrieben, was ich sehr passend finde. Vom Grunde her ist es schon sehr kompetent umgesetzter Power Metal. Allerdings bauen CRIMSON CULT gekonnt jede Menge Einflsse aus anderen Sparten wie Hard Rock, Progressiv Rock oder auch Doom Metal in ihre Songs ein, was die CD sehr abwechslungsreich macht. Snger Walter Stuefer hat eine eher tiefe, sehr eigenstndige Stimme, die mich an gewisse Epic Metal - Grotaten erinnert. Ein grober Anhaltspunkt ist Mark Shelton von MANILLA ROAD (dessen Stimme ich sehr mag!), wobei Walter deutlich melodischer klingt. Und ber allem steht die Gitarre von Herrn Maier, die sowohl im Rhythmus- als auch im Leadbereich begeistert. Er klingt sehr abwechslungsreich, baut seine Soli fters aus verschiedenen Teilen auf, die total unterschiedlich sind und schafft damit Spannung. Ein Beispiel hierfr ist das Solo in "Undead", in dem sich sehr gekonnt verschiedene schnelle und wieder eher gefhlvolle Melodien abwechseln. Aber auch in den Riffs schafft er den ntigen Druck als Basis fr die durchweg packenden Songs. Das Album beginnt mit dem schnellen Song "Evil Design" dessen Anfangsriff an "Neon Knights" von BLACK SABBATH erinnert, der sich dann aber zu einem melodischen eigenstndigen Song mit knackigen Riffs entwickelt. Der Midtempotrack "Land Of The Crimson Night" berzeugt durch episch angelegte Gesangsmelodien, prgnante Basslufe und einen leicht orientalisch klingenden Refrain. "Lava Machine" klingt eher rockig, mit einigen Wah Wah - Gitarren und "Dirty Demon" ist fast klassischer Doom Metal mit einem sehr melodischen Chorus. Der Song "2000 Lights" beginnt mit einer irisch/keltischen Melodie, die an THIN LIZZY erinnert. Zum Abschluss gibt es mit "Centre Of The Universe" eine etwas lngere Nummer, die insgesamt sehr progressiv angelegt ist und auch wieder einen sehr melodischen Refrain hat. Hier werden gekonnt sowohl eher rockige Einflsse als auch Parts, die an NEVERMORE erinnern, miteinander verbunden. Ein tolles Album, das man durch seine Vielseitigkeit eigentlich jedem offenen Metaller zum Reinhren empfehlen kann, das aber besonders Freunde des "echten" Power Metal begeistern drfte.
   
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