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22. Mai 2013 - Uhr
 
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TIM RIPPER OWENS - Play My Game
Band: TIM RIPPER OWENS
Albumtitel: Play My Game
Label/Vertrieb: Steamhammer / SPV
Website: www.timripperowens.com
Alternative URL: www.myspace.com/timripperowens
Veröffentlichung: 15.05.2009
Laufzeit: 52:51 Minuten
Autor: Thorsten Schwalbach
Bewertung: 11 von 15 Punkten
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Beim ersten Soloalbum "Play My Game" von TIM RIPPER OWENS fallen zunächst die beteiligten Musiker auf. Allein die Gitarristen wie z. B. Jeff Loomis (NEVERMORE) oder Doug Aldrich (WHITESNAKE) lesen sich wie eine vielseitige Startruppe der Metalszene, dazu kommen noch Größen wie Rudy Sarzo am Bass oder Simon Wright am Schlagzeug (beide heute bei DIO). Die Frage ist nur, kann "Play My Game" auch durch die Musik überzeugen oder nur durch die beteiligten Namen. Mich hat das Album eindeutig durch gute abwechslungsreiche Songs irgendwo zwischen klassischem Heavy Metal und Power Metal begeistert. Die Beiträge der einzelnen Größen sind für mich nur ein zusätzliches Sahnehäubchen. Und Tim überzeugt komplett durch seine Stimme. Er singt überwiegend in mittelhoher Tonlage und setzt seine "Screams" eher vereinzelt ein, um gewisse Parts zu betonen. Die Stimme erinnert mich stilistisch viel mehr an z. B. Ronnie James Dio als an Rob Halford. Überhaupt sind es eben BLACK SABBATH oder halt DIO, die bei den Songs oft als Einflüsse durchklingen, jedoch mit eigener Note. Die beteiligten Gitarristen überzeugen durchweg und prägen manche Songs sehr deutlich wie Jeff Loomis in "The Cover Up" oder ordnen sich eher songdienlich ein wenig unter wie Graig Goldy in "Believe", was auch seinen Reiz hat. Das Album beginnt mit dem melodischen Midtempostück "Starting Over" mit schönen Rhythmusgitarren. Das folgende "Believe" hat mit seinen prägnanten schleppenden Riffs eine deutliche Schlagseite zu BLACK SABBATH. Danach wird es in "The Cover Up" deutlich schneller. In "To Live Again" steht der Gesang an einigen Stellen fast alleine da, was vom Ripper gekonnt umgesetzt wurde. Das Highlight der CD haben die Jungs sich aber für das Ende aufgehoben. Der letzte insgesamt episch angelegte Song "The Shadows Are Alive" mit Chris Caffery, der hier auch mitgeschrieben hat, ist eine sehr gelungene Mischung von SAVATAGE und BLACK SABBATH. Ein echter Knaller. Insgesamt ein sehr überzeugendes Album, mit dem Ripper Owens endlich seine eigene Marke hinterlässt. Wenn er jetzt noch eine feste Band um sich schert (evtl. mit Herrn Caffery ?), traue ich ihm auf eigenen Pfaden noch sehr viel zu.
   
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