Navigation
                
18. Dezember 2017 - Uhr
 
Die Kolumne

TIM RIPPER OWENS - Play My Game
Band TIM RIPPER OWENS
Albumtitel Play My Game
Label/Vertrieb Steamhammer / SPV
Homepage www.timripperowens.com
Alternative URL www.myspace.com/timripperowens
Verffentlichung 15.05.2009
Laufzeit 52:51 Minuten
Autor Thorsten Schwalbach
Bewertung 11 von 15 Punkten
>> Als E-Mail versenden
Beim ersten Soloalbum "Play My Game" von TIM RIPPER OWENS fallen zunchst die beteiligten Musiker auf. Allein die Gitarristen wie z. B. Jeff Loomis (NEVERMORE) oder Doug Aldrich (WHITESNAKE) lesen sich wie eine vielseitige Startruppe der Metalszene, dazu kommen noch Gren wie Rudy Sarzo am Bass oder Simon Wright am Schlagzeug (beide heute bei DIO). Die Frage ist nur, kann "Play My Game" auch durch die Musik berzeugen oder nur durch die beteiligten Namen. Mich hat das Album eindeutig durch gute abwechslungsreiche Songs irgendwo zwischen klassischem Heavy Metal und Power Metal begeistert. Die Beitrge der einzelnen Gren sind fr mich nur ein zustzliches Sahnehubchen. Und Tim berzeugt komplett durch seine Stimme. Er singt berwiegend in mittelhoher Tonlage und setzt seine "Screams" eher vereinzelt ein, um gewisse Parts zu betonen. Die Stimme erinnert mich stilistisch viel mehr an z. B. Ronnie James Dio als an Rob Halford. berhaupt sind es eben BLACK SABBATH oder halt DIO, die bei den Songs oft als Einflsse durchklingen, jedoch mit eigener Note. Die beteiligten Gitarristen berzeugen durchweg und prgen manche Songs sehr deutlich wie Jeff Loomis in "The Cover Up" oder ordnen sich eher songdienlich ein wenig unter wie Graig Goldy in "Believe", was auch seinen Reiz hat. Das Album beginnt mit dem melodischen Midtempostck "Starting Over" mit schnen Rhythmusgitarren. Das folgende "Believe" hat mit seinen prgnanten schleppenden Riffs eine deutliche Schlagseite zu BLACK SABBATH. Danach wird es in "The Cover Up" deutlich schneller. In "To Live Again" steht der Gesang an einigen Stellen fast alleine da, was vom Ripper gekonnt umgesetzt wurde. Das Highlight der CD haben die Jungs sich aber fr das Ende aufgehoben. Der letzte insgesamt episch angelegte Song "The Shadows Are Alive" mit Chris Caffery, der hier auch mitgeschrieben hat, ist eine sehr gelungene Mischung von SAVATAGE und BLACK SABBATH. Ein echter Knaller. Insgesamt ein sehr berzeugendes Album, mit dem Ripper Owens endlich seine eigene Marke hinterlsst. Wenn er jetzt noch eine feste Band um sich schert (evtl. mit Herrn Caffery ?), traue ich ihm auf eigenen Pfaden noch sehr viel zu.
   
<< vorheriges Review
NECROPHOBIC - DEATH TO ALL
nchstes Review >>
TAKING BACK SUNDAY - New Again


Zufällige Reviews