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21. November 2017 - Uhr
 
Die Kolumne

WITCHMASTER - Trücizna
Band WITCHMASTER
Albumtitel Trücizna
Label/Vertrieb Agonia Records
Homepage www.myspace.com/wearewitchmaster
Veröffentlichung 10.04.2009
Laufzeit 32:28 Minuten
Autor Oliver Weiß
Bewertung 11 von 15 Punkten
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Laut Labelinfo bedeutet "Trücizna" soviel wie Gift, und davon wird hier mit viel Spielfreude reichlich verspritzt. Darf's vielleicht ein wenig mehr sein? Galle? Bitteschön!!!
Der boshafte Old School, Thrash lastige Black/Death Metal mit Referenzen an Venom, Terrorizer, Motörhead, Hellhammer wird von den Polen auf Ihrem dritten Album mit soviel Groove, rau und rumpelig runter gezockt, das man meint Live bei der Aufnahmeparty dabei zu sein und die Matte (schön langsam) Kreisen lassen möchte.
Die meist monoton, hypnotischen Riffs der Rhythmusgitarre zieht sich wie ein roter Faden durch alle Songs, das könnte man als Kritikpunkt betrachten, es hat aber auch durchaus Charme, spätestens dann, wenn sie durch den Einsatz irrer, fiepender, amokläufiger, feedback Soloeskapaden aufgemotzt werden.
Die ideale Scheibe um auf einer vermeidlich gelaufenen Party am Morgengrauen nochmal das Ruder herum zu reißen und einige Scheintote entweder wieder zum zappeln zu animieren, oder ihnen --bis die Endstufe in Rauch aufgeht-- endgültig den Gar aus zu machen. Helleluhja, lasst es wieder dunkel werden!
   
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