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23. Oktober 2017 - Uhr
 
Die Kolumne

SOILWORK - Figure Number Five
Band SOILWORK
Albumtitel Figure Number Five
Label/Vertrieb Nuclear Blast Records
Homepage www.soilwork.com
Verffentlichung 21.04.2003
Laufzeit 40:52 Minuten
Autor Andre Kreuz
Bewertung 11 von 15 Punkten
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SOILWORK, der neue Stern am Worcaholic-Himmel, sind knapp ein Jahr nach "Natural Born Chaos" (das ich im Nachhinein betrachtet doch etwas arg kritisch bewertet habe) mit ihrem fnften Album, treffend "Figure Number Five" betitelt, zurck. Irgendwie hat der Sechser es zwischen all den Touren, die sie seit dem letzten Jahr hinter sich gebracht haben, geschafft, dieses neue Release aufzunehmen. Wer jetzt Angst hat halbgare Durchschnittskost geboten zu bekommen, den kann ich beruhigen, auch das neue Album ist wieder ein echter Knaller geworden!
Stilistisch hat sich zum Vorgnger nur unwesentlich was gendert, allerdings wirkt die Mucke der Schweden Anno 2003 noch einen Tick kompakter, schlssiger und durchdachter. Letzteres bewirkt zum einen, dass man lange was von der neuen CD hat, verhindert aber zum anderen auch einen schnellen Einstieg in den modernen Metal von SOILWORK. Das ist aber beileibe kein Minuspunkt, im Gegenteil: Man wird quasi gezwungen, sich mit dem Album zu beschftigen, will man alle Facetten entdecken, die der Trupp da auf den Silberling gebannt hat. Aber nach und nach erschliet sich einem das Songmaterial, so dass man nach einigen Durchlufen Hit um Hit zu hren bekommt. Satte Riffs gleich tonnenweise, blitzeblanke Leads und eine stetig pumpende Bass/Drum Fraktion bilden zusammen mit der dicken fetten Produktion ein wahrlich explosives Gemisch! Dazu wird das Songmaterial vom unumgnglichen Synthiesound ergnzt, der sich hier sehr vielfltig aber nie aufdringlich prsentiert. Auch Snger Bjrn "Speed" Strid gibt wieder alles: Aggressive Shouts und feinfhliger Klargesang, der Mann versteht sein Fach, kein Zweifel. Clever in der Mitte der CD wurde das ruhigste Stck "Departure Plan" platziert, so dass man nach der furiosen ersten Hlfte Gelegenheit zum Luftholen bekommt. Allerdings stellt der Track immer noch die meisten Klimper-Zwischenstcke anderer Bands was den Hrtegrad angeht locker in den Schatten. Anspieltipps knnte ich derer viele geben, begnge mich aber mal mit folgenden: "Rejection Role" (da wird es wohl auch demnext ein Video zu geben), "Cranking the Sirens" und "Brickwalker" (Killer!).
Gemastert wurde "Figure Number Five" wieder mal im Fredman, whrend wie Aufnahmen selbst in drei (!) verschiedenen Studios vonstatten gingen. Wenn man nicht gerade den erzkonservativen "alles-nach-1989-ist-Schrott"- Specialforces angehrt, drfte man an diesem Album sicher Gefallen finden, sei man jetzt Death-, Power-, oder schlicht und einfach Heavy-Metal Fan!
   
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