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21. November 2017 - Uhr
 
Die Kolumne

CAGE - Science Of Annihilation
Band CAGE
Albumtitel Science Of Annihilation
Label/Vertrieb musicbuymail
Homepage www.cageheavymetal.com
Verffentlichung 22.05.2009
Laufzeit 55:33 Minuten
Autor Matthias Decklar
Bewertung 14 von 15 Punkten
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Ich denke, nicht nur von mir wird die Gerechtigkeitsfrage gestellt, wenn es um CAGE, eine der besten und genialsten Bands dieses Erdballs geht. Es ist leider so, dass die Mehrzahl der Metalheads dieser Band bisher wenig Aufmerksamkeit geschenkt hat, was sich dringend ndern muss. Ihr letztes Album "Hell Destroyer" war fr mich die beste Scheibe des Jahres 2007 und bndelte in der Qualitt der Songs die besten Momente von hochkartigen Bands wie JUDAS PRIEST oder ICED EARTH. Der sehnlichst erwartete Nachfolger hrt auf den Namen "Science Of Annihilation" und muss den Beweis antreten, dass die Band um Snger Sean Peck, das Gtesiegel "Weltklasse" auch weiterhin tragen darf. Gespannt lausche ich dem Intro "The Power That Feeds", als mich im Anschluss der Doppelpack "Planet Chrusher" und "Scarlet Witch" anspringt. Wie unglaublich dicht und gandenlos zupackend knnen Songs denn sein? An dieser Stelle stoppe ich das Album und lasse die beiden Nummern nochmals auf mich einprgeln und trage hier nicht zu dick auf mit der Behauptung, dass ich in 2009 noch keine besseren Power Metal Songs gehrt habe. Das Gitarrenduo Garcia/Mc Ginnis verbreitet dermaen Kraft und Energie, dass man sich regelrecht gegen die Wand gedrckt fhlt. Hier stimmt auch im weiteren Verlauf des Albums so ziemlich alles, wobei man auch auf der Drumposition mit Norm Leggio (ex Psychotic Waltz) nichts dem Zufall berlassen hat. Im Gegensatz zum tempomig doch sehr abwechslungsreichen Vorgnger gehen die Amerikaner mit ihrem fnften Album keine Kompromisse ein und spielen sich, bis auf den balladesken Song "Spectre Of War", durch eine verdammt schnelle Scheibe, auf der "Speed Kills" und "Black River Falls" den Geschwindigkeitswettbewerb gewinnen und einfach wie ein Eimer kaltes Wasser ins Gesicht klatschen. Meine weiteren persnlichen Lieblinge sind das sehr originelle "Operation Overlord" und die old school Nummer "Spirit Of Vengeance". Die restlichen Nummern, unter anderem auch der Titelsong, fallen keineswegs ab, finden in dieser Besprechung aufgrund der berragenden anderen Nummern einfach keine Erwhnung, da sie "nur" wahnsinnig stark, aber nicht wahnsinnig genial sind.
Lange Rede, kurzer Sinn. Die Mannen aus dem sonnigen San Diego haben wieder ein Standardwerk des Heavy Metals verbrochen, das gespickt ist mit geilen Riffs, berragendem Gesang und tollen Kompositionen. Den Fans kann nur geraten werden: Kaufen, kaufen, kaufen... und dann den Backkatalog kaufen.
   
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