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21. Oktober 2017 - Uhr
 
Die Kolumne

DEVILS WHOREHOUSE - Blood & Ashes
Band DEVILS WHOREHOUSE
Albumtitel Blood & Ashes
Label/Vertrieb Regain Records/Soulfood
Homepage www.devilswhorehouse.com
Verffentlichung 22.05.2009
Laufzeit 39:45 Minuten
Autor Christian Schfer
Bewertung 5 von 15 Punkten
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"Devils Whorehouse"... jaaa, da gab's mal ein Lied. Von der Band mit dem gruseligsten Corpse (bzw. Gesichts-) paint berhaupt... von der Band mit dem kubischen Snger, Glenn Dingsbums, Glenn... Danzig. MISFITS, da war's! Ja, und wie die MISFITS und spter auch Herrn Danzigs neue Band SAMHAIN klangen, so klingen auch DEVILS WHOREHOUSE. Also nach Horrorpunk.
Nicht nur so, aber eben doch zu erheblichem Anteil. Das liegt vor allem an Snger Maelstrom, der den jungen Mr. Danzig wirklich sehr gut imitiert. Die anderen Anteile sind alter Blackmetal und ganz vorsichtige Ausflge ins Gothicgeschft. Wie bei den Vorbildern drehen sich die Inhalte um Tod, Teufel, Werwlfe und lack- und lederverzierte Ausziehmuse.

MARDUKs Gitarrist Morgan Hkansson, der die Kapelle von rund zehn Jahren ins Leben rief, steht auch auf deren drittem Tontrger im Zentrum des Geschehens. Sein Instrument, in diesem Fall der Bass, dominiert die Platte- was zweifellos eine lustige Idee ist, auf Albumlnge jedoch befremdlich bis strend wirkt. Warum dieser berdeutlichen Niederfrequenzen? Liegt es mglicherweise daran, dass die musikalischen Fhigkeiten von Morgans Mitstreitern deren verstrkte Beachtung tendenziell nicht empfehlen? Zu deutsch, dass die nix knnen?

Die einzig wirklich Aufmerksamkeit erhaschende Nummer auf "Blood & Ashes" ist "Speak The Name Of The Dead". Reichlich gothisch, mit richtig dicker Gitarrenwand und klarem Gesang. Und Gitarrist Makko zeigt hier, dass er sogar solieren kann. Rudimentr. Ungefhr so, wie MTLEY CREs Mick Mars. Aber immerhin, es geht doch!

Trotz seiner grundstzlichen Hrbarkeit nerven an dem Album die geringe Spielzeit von ganz knapp 40 Minuten und Songs wie "Smell The Ancient Ones" oder "Face The Master", die sind -sorry!- reiner Ballast. Da bleibt nur zu wnschen, dass Herr Hkansson sich weiterhin auf seine Hauptband MARDUK konzentriert und seinen satanischen Bordell als reinen Nebenerwerb betreibt. Sonst knnte es ihm eines Tages wie MURDERDOLLS' Wednesday 13 gehen, der bald sogar sein devotes Teeniepublikum mit Langeweile und Belanglosigkeit vergrault haben wird.
   
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