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18. Oktober 2017 - Uhr
 
Die Kolumne

JOE STUMP - Virtuostic Vendetta
Band JOE STUMP
Albumtitel Virtuostic Vendetta
Label/Vertrieb Lion Music / H' Art
Homepage www.joestump.com
Alternative URL www.myspace.com/joestump
Verffentlichung 17.04.2009
Laufzeit 72:22 Minuten
Autor Thorsten Schwalbach
Bewertung 12 von 15 Punkten
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Der amerikanische Gitarrist JOE STUMP liegt stilistisch irgendwo zwischen Yngwie Malmsteen, Ritchie Blackmore und Jimy Hendrix und beeindruckt mich jetzt schon seit knapp 15 Jahren. In seinem Spiel hrt man smtliche Trademarks der genannten Herren, seien es die typischen neoklassischen schnellen Lufe oder die gefhlvollen Melodien. Allerdings hat er durch sein teilweise richtig heavy klingendes Rhythmusspiel auch eine eigene Note. Parallel zu seiner aktiven Musikerlaufbahn unterrichtet er am Berklee College Of Music das Fach "Heavy Metal". Vor ein paar Jahren hat er mit Michael Vescara als Snger (u. a. ex-LOUDNESS oder -MALMSTEEN) einige Alben mit REIGN OF TERROR gemacht. Neben seiner Ttigkeit bei HOLY HELL hat er dieses Jahr sein neues Instrumentalalbum "Virtuostic Vendetta" verffentlicht, und das gefllt mir richtig gut. Das Album beginnt mit dem schnellen "Chasing The Dragon" mit virtuosen Malmsteen-Melodien, Blackmore-Themen und fetten Riffs. Das folgende "Pistol Whipped" ist ein Midtempostck, das sehr riffbetont klingt. Ein guter Metalsong, nur halt ohne Gesang. Das dritte Stck "The Dance Of Kashani" ist orientalisch beeinflusst und beginnt sehr atmosphrisch. Klingt ein bisschen wie "Gates Of Babylon" von RAINBOW als Instrumental. Die Platte fngt also sehr abwechslungsreich an, was auch im weiteren Verlauf so bleibt. Mit "The Beacon" gibt es eine ausdrucksstarke "Ballade" mit sehr gefhlvollen Melodien. Der Hhepunkt des Albums ist fr mich aber "Blackmore's Boogie". Wie der Name schon sagt wird hier Richard der Groe in allen Formen zitiert, einschlielich eines Parts, der auf dem Solo von "Highway Star" aufbaut, allerdings leicht abgendert. Joe bringt also auch hier eine eigene Note ein. "Symphonic Pandemonium" ist sehr klassisch beeinflusst mit spinettartigen Keyboards. Und das abschlieende "Strat Sorcery" erinnert an "klassische" Stratocaster-Balladen wie "Catch The Rainbow" oder "Little Wing". Mit diesem Album gewinnt JOE STUMP bestimmt nicht die Originalittsmedaille, aber das will er glaube ich auch gar nicht. Wer ein Album sucht, das irgendwie die genannten Bands und Musiker (und noch einige andere Gitarristen) sehr gekonnt miteinander vereint, sollte ruhig mal reinhren. Den Rest interessiert eine solche CD eh nicht.
   
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