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18. Dezember 2017 - Uhr
 
Die Kolumne

ASHENT - Deconstructive
Band ASHENT
Albumtitel Deconstructive
Label/Vertrieb Lion Music / H' Art
Homepage www.ashent.net
Alternative URL www.myspace.com/ashentband
Verffentlichung 20.03.2009
Laufzeit 49:47 Minuten
Autor Thorsten Schwalbach
Bewertung 9 von 15 Punkten
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Die Italiener von ASHENT, die im Mrz ihr zweites Album "Deconstructive" verffentlich haben, spielen sehr eigenstndigen Metal, der fr mich irgendwo zwischen Progressiv Metal, Techno-Trash und ein bisschen Melodic Death Metal liegt. Auch wenn sich Snger Steve Braun ganz anders anhrt, irgendwie musste ich ein bisschen an TRIVIUM denken, als ich mir diese CD anhrte. Das ist aber nur ein ganz grober Anhaltspunkt! Die Musik auf "Deconstructive" wird geprgt durch melodische Intros, harte Rhythmusgitarren, schnelle Gitarrenmelodien, wuchtige Drums und eine melodische Stimme, die oft mit Crowls und Shouts hinterlegt wird. Keyboards gibt es auch, wobei die berwiegend fr Soundteppiche im Hintergrund und nur vereinzelt mal fr eine tragende Melodie eingesetzt werden. Die Songs sind abwechslungsreich, virtuos umgesetzt und bewegen sich berwiegend im schnellen Bereich. Hrt sich alles ganz gut an. Allerdings gibt es fr mich zwei groe Kritikpunkte an ASHENT. Zum einen ist das Snger Steve Braun. Der Mann kann zwar singen, er hat eine mittelhohe Stimme und klingt an einigen Stellen richtig nach James LaBrie von DREAM THEATER. Insgesamt hrt er sich fr mich aber zu "weich" und zu frhlich an. Irgendwie fehlt mir da was. Und zum anderen ist mir die Musik doch zu modern ausgerichtet. Aber diese beiden Punkte sollen die insgesamt doch sehr gute Bandleistung von ASHENT nicht schmlern. Der Opener "Sinking Beneath" beginnt mit einem melodischen Gitarren-/Keyboardintro, das nahtlos in die harten Rhythmusgitarren des Songs bergeht. Hier gibt es schne Gitarrenmelodien, die auch mal richtig schnell werden und die bandtypischen Growls neben der eigentlichen Melodiestimme. Der Song "Ephemera" beginnt mit einem Akustikgitarrenintro, dem dann erneut harte stakkatomige Rhythmusgitarren folgen. "To Develop Self-Creativyti" ist ein kurzes Instrumental mit schnen Gitarrenmelodien und geht nahtlos in das folgende "The Resonance Of Life" ber. Dieser Song enthlt progmige Rhythmusgitarren und die Melodien aus dem vorherigen Instrumental werden zum Teil wieder aufgenommen. Richtig gut gefllt mir "How Could It Feel Like This?", ein fast schon latinartiger Song mit Akustikgitarren und Doublebassparts, der etwas aus dem restlichen Konzept des Albums fllt. Mit einem weiteren Instrumental "Music For Departure" mit virtuosen Pianoklngen klingt das Album atmosphrisch aus. Insgesamt ein gekonnt umgesetztes Album, das halt nicht ganz meinem Geschmack entspricht. Aber Leute, die gerne experimentierfreudige Musik hren und offen fr moderne Klnge sind sollten hier wirklich mal reinhren.
   
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