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20. Juni 2013 - Uhr
 
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SECRETUM - Happy, Happy Killing Time
Band: SECRETUM
Albumtitel: Happy, Happy Killing Time
Label/Vertrieb: Metal Age Productions
Website: www.secretum.de
Veröffentlichung: März 2003
Laufzeit: 40:33 Minuten
Autor: Andre Kreuz
Bewertung: 10 von 15 Punkten
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Die Berliner Truppe SECRETUM hämmert dem Hörer auf ihrer treffend mit "Happy, Happy Killing Time" betitulierten Ausgeburt schnellen Death-Thrash vor den Latz, der wirklich sehr lecker ist! Über weite Strecken zittert das Gaspedal zwischen Mid- und Uptempo hin und her, wobei die Drums ihr übriges dazu tun, das aggressive Material in gebührender Brachialität nach vorne zu treiben, gelegentliches Uffta-Uffta-Drumming darf denn natürlich auch nicht fehlen. Die Flitzefinger-Riffs von SECRETUM lassen immer mal wieder Raum für die eine oder andre schmissige Melodie, so dass eine gewissen Nähe zu skandinavischen Vorreitern nicht zu verleugnen ist, auch wenn im Infoschreiben was von "Bay-Area meets Berlin" zu lesen ist. Markantes Merkmal der Combo ist der eigenwillige Gesang, bei dem die hohen Schreie zu Beginn für hochgezogene Augenbrauen meinerseits sorgten. Da damit aber nicht übertrieben wird, kann man sich daran ganz gut gewöhnen, zumal die Vocals meist im Doppelpack zu vernehmen sind. Durch die vielen Mitgröhl-Passagen könnte ich mir zudem gut vorstellen, dass SECRETUM livekompatibel ohne Ende sind, wird sich hoffentlich noch zeigen. Mit "Axis of Evil" hat man weiterhin einen absolut coolen Song verbrochen, der vor allem durch den schön sozial- bzw. amikritischen Text besticht. Weniger toll finde ich allerdings den Auftakt des Stückchens, wie oft haben wir schon "I love the Smell of Napalm in the Morning" vernehmen dürfen...? Ich denke da nur an MALEVOLENT CREATION oder SODOM. Egal, mit dem Titeltrack hat die Band sich ein weiteres Schmankerl aufgespart, man beachte nur den glorreichen Untertitel "Scream bloody Whore"! Haha!! "Happy, Happy Killing Time" hat eigentlich nur einen einzigen Ausfall, und zwar das letzte Stück, das ein Remix des Openers "Don't look now" darstellt. Auf diesen unnötigen Radau hätten die Jungs echt verzichten können, das hört sich doch eh keiner zweimal an! Und dass, obwohl das "Original" richtig gut ist, komisch. Fazit: Rundum hörenswertes Scheibchen mit nur wenigen Schwächen einer sympathischen Band, die hier zwar wie so oft nichts Neues präsentiert, dafür aber spielfreudig und mit einer gehörigen Portion der oftmals bitter vermissten "Leck mich"-Attitüde zu Werke geht.
   
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