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18. Oktober 2017 - Uhr
 
Die Kolumne

EAT THE GUN - Super Pursuit Mode Aggressive Thrash Distortion
Band EAT THE GUN
Albumtitel Super Pursuit Mode Aggressive Thrash Distortion
Label/Vertrieb Limited Access Records/Intergroove
Homepage www.eatthegun.com
Verffentlichung 13.03.2009
Laufzeit 37:12 Minuten
Autor Christian Schfer
Bewertung 9 von 15 Punkten
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Zwei Jahre nach ihrem Debt "Cross Your Fingers" melden EAT THE GUN sich zurck. Der etwas sperrige Titel "Super Pursuit Mode Aggressive Thrash Distortion" ist hierbei durchaus programmatisch zu verstehen. Das Trio aus Mnster liefert auf seinem Zweitwerk elf kompakte, zornige Soundtracks zum gepflegten Ausrasten. Produziert wurde die Platte in Kolaboration mit Claus Grabke, Skaterlegende, Produzent (u.a. DOG EAT DOG, THE DATSUNS, BOOZED, DAMPFMASCHINE) und selbst Musiker (u.a. THUMB, ALTERNATIVE ALLSTARS, derzeit solo unter eigenem Namen) in dessen Studio in Gtersloh.
Die klare, transparente Produktion von "Super Pursuit Mode Aggressive Thrash Distortion" mag zwar als vllig unerwartet und genreuntypisch eine gewisse Verwirrung stiften, doch die lst sich schnell auf. brig bleiben die erwhnten elf bassbetonten Groovemonster, die voller Energie und Aggression stecken. EAT THE GUN holen aus ihrer flotten Dreierbesetzung das Optimum- weniger sollte man nicht und mehr muss man nicht machen, um eine astreine Rock'n'Rollplatte einzuzimmern.

Obwohl EAT THE GUN die harte Musik nicht neu erfinden, hat ihre sehr eigne Mischung aus Thrash mit starkem Punk- und Rock'n'Rollanteil etwas skandinavisch-frisches, das auch nach mehrmaligem Anhren nicht langweilig werden will. Fein so!

Als Highlight auf dem Album ist die Midtemporocknummer "Wiser" zu erwhnen, wo neben Claus Grabke auch Henning Wehland (H-BLOCKX) und Ingo Knollmann (DONOTS), zwei Mnsteraner Radaukollegen der Band, am Mikro aushelfen, whrend DONOTS-Gitarrist Guido EAT THE GUN-Hendrik mal beim Gitarrensologefrickel zeigen, wer den dickeren- h, Ton hat.

Tja, an sich ist "Super Pursuit Mode Aggressive Thrash Distortion" eine gute Sache. Nur verfallen EAT THE GUN fter mal den eigenen Ideen, die zwar gut sind, es jedoch nur bleiben, wenn man sie nicht zu oft wiederholt. So kopieren die drei Westfalen sich fter mal selbst, was zwar vllig legitim ist, des Hrers Ohr jedoch nicht immer so recht zu erfreuen vermag.
   
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