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17. Dezember 2017 - Uhr
 
Die Kolumne

IMPAVIDA - Eerie Sceneries
Band IMPAVIDA
Albumtitel Eerie Sceneries
Label/Vertrieb Vn Records
Homepage www.van-gbr.de/van_base/van_content.php?...
Verffentlichung 14.11.2008
Laufzeit 54:28 Minuten
Autor Andreas W. K.
Bewertung 12 von 15 Punkten
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Depressive-/Ambient Black Metal, am besten noch als 1-2 Mann Combo - fr viele ein rotes Tuch. Unter diesem Deckmantel meinen zahllose, talentbefreite Drei-Akkord Schrubber, die im Besitz einer Casio-Heimorgel sind, ihren vllig belanglosen Hirnschiss als TRVE KVLT an die Mchtegern Black Metal Elite verkaufen zu mssen. Zu dieser nervigen Spezies gehren IMPAVIDA gottseidank nicht. Zwar ist die Produktion fr Andy Classen-verwhnte Ohren wohl zu dumpf und demomig, aber wer hinter die tonale Fassade schaut, dem erffnet sich eine schmerzhafte, schaurig-schne Welt, eben die Titel gebenden "Eerie Sceneries". Wie die Amis von Xasthur oder Burzum zu "Hvis Lyset Tar Oss"-Zeiten kreiert das deutsche Duo mit den fantastischen Decknamen "God Killing Himself" und "Herbst" Songs, die vor Schmerz, Einsamkeit und Schwermut zu zerbersten drohen. Die fast schon schnen, melodischen Riffs und die pure Verzweiflung transportierende Stimme des Sngers erschaffen ein Klanggebilde, dem man sich kaum entziehen kann. hnlich wie etwa Shining verstehen es IMPAVIDA auch, ihre Mini-Epen mit kleinen emotionalen Intermezzi (z.B. Spoken-Word Einlagen oder Klavier-Parts) aufzulockern und ihnen emotionale Tiefe zu verleihen. Das transportierte Gefhlsspektrum wirkt nie aufgesetzt und zu jeder Zeit authentisch, so dass "Eerie Sceneries" seine Wirkung nicht verfehlt. Mit einer zeitgemeren Produktion wre die Platte todsicher der nchste groe Renner. Aber ich bezweifle, dass IMPAVIDA das im Sinn haben.
   
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