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12. Dezember 2017 - Uhr
 
Die Kolumne

IXXI - Elect Darkness
Band IXXI
Albumtitel Elect Darkness
Label/Vertrieb Candlelight Records / Soulfood
Homepage www.myspace.com/ixxiofficial
Verffentlichung 27.03.2009
Laufzeit 55:04 Minuten
Autor Andreas Goericke
Bewertung 6 von 15 Punkten
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IXXI ist mal ein deutlich ausgefallener Name fr eine Ansammlung von Musikern. Zumal diese aus Schweden kommen, und nicht etwa sdamerikanische Inkawurzeln ihr Eigen nennen. Allerdings hat er eindeutig einen Hintergrund, setzt sich hier doch der Angriff auf das World Trade Center 9-11 aus rmischen Ziffern zusammen. Somit wird es schon schaurig und ich bin gespannt auf die weitere Recherche. Diese frdert zu Tage, dass sich die sechs Herren fr gewhnlich in geschminkten, Kunstblut auskippenden und unleserlich geschriebenen Black-Metal-Bands herumtreiben und hier versuchen, Black-and-Roll zu liefern. Oh, je!
Was aber soll man von der Musik halten? Ich bin leider keineswegs berzeugt. Spielerisch sind die Jungs einigermaen solide, wenn auch nicht wirklich spektakulr. Der Sound der Platte ist etwas vermatscht und krachig, dadurch aber fr Black-Metal recht passend unangenehm und khl. Dazu kommt noch ein kleiner CELTIC FROST Einschlag ab und an, so dass die Grundstimmung schon recht eisig und roh ist und dadurch von der Atmosphre her halbwegs zu berzeugen vermag. Allerdings sind die Songs durchweg sehr unterschiedlich gehalten, mal eher flink, dann wieder doomig oder wie beabsichtigt rockig. Das Album wirkt dadurch etwas aufgesetzt und gezwungen kreativ. Es stellt sich auch das Problem ein, dass selbst bei mehreren Durchlufen nicht besonders viel von dem Material im Ohr hngen bleiben mchte. Die Platte ist von der Struktur her doch sehr zerfahren und man tut sich schwer, zwischen all den Anleihen den eigenen Stil von IXXI zu erkennen.
Leider kann man auch ber den Snger nicht viel Gutes erzhlen. Er rchelt und keift zwar ganz nett, aber auf Dauer ist sein kehlig-heiseres Gegurgel einfach absolut unertrglich und auch die sauberen Passagen berzeugen weder durch Stimmgewalt, noch durch Einfallsreichtum. Die Melodiefhrung hat mehr von einem Alibi und wirkt hier mit dem Gequietsche der Gitarren einfach nur zustzlich strend.
Szenejnger der ganz bse schwarzen Knste knnten vielleicht mal ein Ohr riskieren, besonders die angemalten Anhnger der ganz treuen Schule. Fr Fans solcher Kaliber wie EMPEROR oder SATYRICON ist diese Platte sicherlich viel zu unaufgerumt und unausgegoren.
   
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