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24. Oktober 2017 - Uhr
 
Die Kolumne

THRONE OF KATARSIS - Helvete - Det Iskalde Morket
Band THRONE OF KATARSIS
Albumtitel Helvete - Det Iskalde Morket
Label/Vertrieb Candlelight Records
Homepage www.throneofkatarsis.com
Alternative URL www.myspace.com/throneofkatarsis
Verffentlichung 27.03.2009
Laufzeit 53:29 Minuten
Autor Andre Kreuz
Bewertung 10 von 15 Punkten
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2003 wurde der THRONE OF KATARSIS in Norwegen bestiegen und 2004 enstand das erste Demo "Unholy Holocaustwinds". Das wurde engeblich extra-true auf einem Vierspur-Rekorder mitten im Wald aufgenommen, soll aber trotzdem (oder gerade deswegen) einigen Staub im Underground aufgewirbelt haben. Nach dem inoffiziellen 2004er Demo "Blodslakt" und dem 2007er Debt "An Eternal Dark Horizon" blasen die Norweger heuer mit "Helvete - Det Iskalde Morket" zum Angriff auf unsere Trommelfelle.
Aufgenommen im Black Dimension Studio von und mit Stein Sund von THUNDRA knallt einem bitterkalter Black Metal entgegen, dessen Produktion passend roh ausgefallen ist, ohne in billigem Keller-Geschepper zu landen. "The Winds of Blasphemy" wehen einem zum Beginn durch die Matte und stecken den Rahmen fr die folgenden 53 Minuten ab. Grtenteils im Midtempo werden die Botschaften vom Niedergang allen Lebens mit angehalltem Gekeife losgelassen, das sich mitunter auch zu dmonischen Klngen a la Attila Csihar wandelt. "Lysets Endeligt" prsentiert sich dunkel und mystisch und hat gar ein paar extrem dezente Keyboard-Knge im Gepck, die ganz in der Tradition der frhen Neunziger fr ein paar blasse Farbtupfer sorgen. "The Darkest Path" zeigt sich eher gemchlich und mit ein paar Melodien durchzogen, wonach man zu Beginn des Titelstcks "Det Iskalde Morket" von (un)sakralen Chren berrumpelt wird, die aber wenig spter wieder von messerscharfen Riffs zersgt werden. Zum Abschluss folgt "Summoning the Horns", dessen Ende mit seinen zerbrechlichen Akustik-Gitarren im schroffen Kontrast zum bisherigen Black Metzel steht. Auch wenn das so geplant gewesen sein mag wirkt es absolut unpassend und macht die morbide Atmosphre, die bis dahin geschaffen wurde, vorzeitig kaputt.
THRONE OF KATARSIS bewegen sich auf ihrem Zweitwerk sicher in den engen Grenzen des norwegischen Black Metals, schaffen es aber durch einige geschickt platzierte Auflockerungen Langeweile vorzubeugen. Fr Anhnger des Genres daher definitiv empfehlenswert.
   
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