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13. Dezember 2017 - Uhr
 
Die Kolumne

OBSCURITY - Várar
Band OBSCURITY
Albumtitel Várar
Label/Vertrieb SMP/Trollzorn Records/Soulfood
Homepage www.obscurity-online.de
Alternative URL www.myspace.com/obscuritybergischland
Veröffentlichung 06.03.2009
Laufzeit 41:18 Minuten
Autor Michael Kümmet
Bewertung 8 von 15 Punkten
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Beim ersten Hinsehen erinnert das Logo der Viking Metaller aus dem bergischen Land an jenes von Peter Tägtgrens Hauptband HYPOCRISY. Ein weiterer Blick auf das Artwork verrät dann allerdings schnell, dass es sich hier um OBSCURITY handelt, ein Quartett, welches sich lyrisch mit der nordischen und germanischen Geschichte und Mythologie befasst. "Várar" ist mittlerweile das vierte Label-Output des Vierers um Frontmann Agalaz, der die Themen und Texte fast ausschließlich in deutscher Sprache verfasst und trotz Deathgrowlings verständlich darbietet, wenn auch die Gesangslinien im Großen und Ganzen sehr limitiert und wenig variabel ausgeführt werden.
Musikalisch bietet die Instrumentalfraktion ein solides Handwerk irgendwo zwischen Death und Black Metal, wobei man die Tempi hierzu von moderat bis hin zu wirklichen Blastbeasts wählt. Auf Gitarrensoli, Details oder ausschweifende Zwischenspiele wird völlig verzichtet. Vielmehr setzt man auf eine gelungene rhythmische Melodieführung.
Fazit: OBSCURITY bieten mit "Várar" ein Album, welches durch Engagement, Herzblut und einer sauberen Produktion durchaus besticht, jedoch in der Flut ähnlicher Veröffentlichungen mitschwimmt. Genrefans sollten dennoch die Scheibe einmal antesten.
   
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