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22. Oktober 2017 - Uhr
 
Die Kolumne

FINSTERFORST - ... zum Tode hin
Band FINSTERFORST
Albumtitel ... zum Tode hin
Label/Vertrieb Einheit Produktionen
Homepage www.finsterforst.de
Verffentlichung 27.02.2009
Laufzeit 71:16 Minuten
Autor Andre Kreuz
Bewertung 10 von 15 Punkten
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Wieder einmal wird es finster im Forst, denn nach dem Debt "Weltenkraft" legen die Schwarzwlder mit "... zum Tode hin" mchtig nach. Mchtig deswegen, da die Scheibe um einiges ausgereifter und runder tnt, als das noch beim Vorgnger der Fall war. So ziemlich alle Kritikpunkte, die mir beim prinzipiell auch nicht verkehrten Debt gekommen sind, wurden angepackt und (fast) ausgemerzt.
In zum Teil locker die 10-Minuten-Marke sprengenden Songs feuern FINSTERFORST ihren Folk/Pagan Metal ab und gehen dabei im perfekt abgemischten, passend warmen Sound hrbar auf. Weniger als auf dem Debt baut man dabei auf ausdauernde Doublebass-Passagen, sondern legt groen Wert auf Abwechslung auch im Tempo. Die epischen Momente, die nur bei Bedarf mit niedriger Prioritt von flchigen Keys untermauert werden, kommen so gut zum Tragen. Das von mir ungeliebte Akkordeon ist auch auf "... zum Tode hin" wieder mit von der Partie, dominiert die Stcke aber nicht mehr so sehr, wie zuvor. Bei dosiertem Einsatz geht die Rechnung mit dem Instrument auch auf, bisweilen ist man aber auch auf dem aktuellen Werk wieder kurz vor der Schmerzgrenze. Aber ihr wisst ja, wie das mit dem Affen und der Seife ist... Ausgebgelt wird das zudem in jedem Fall vom vortrefflichen Flten-Einsatz, der z.B. beim ruhigen Auftakt von "Das groe Erwachen" fr ehrfrchtiges Staunen vor der heimischen Anlage sorgt. Auch wenn mitunter Schtzenhilfe von akustischer Saite kommt - etwa in "Untergang" - so regieren auf "... zum Tode hin" definitiv die Strom-Gitarren und der Metal, so dass man sich keine Sorgen um den Hrtegrad machen muss. Das gilt auch fr die Keiferei am Mikro, die aber im Gegensatz zu den seltenen "Ohohooo"-Einstzen und gelungenen klaren Gehversuchen in "Sturmes Ente" (ja, ok, "Ernte") kaum aufhorchen lsst.
Fazit: "... zum Tode hin" zeigt eine gereifte Band, die auf den Strken des Debts aufbauend druckvoll produzierten Pagan Metal zelebriert, der sich samt Akkordeon, Flte und Akustikgitarre im Gepck nicht vor der internationalen Konkurrenz verstecken muss.
   
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