Navigation
                
20. Oktober 2017 - Uhr
 
Die Kolumne

PENDRAGON - Pure
Band PENDRAGON
Albumtitel Pure
Label/Vertrieb Toff Records/InsideOut Music/SPV
Homepage www.pendragon.mu
Alternative URL www.myspace.com/toffrecords
Verffentlichung 27.02.2009
Laufzeit 53:12 Minuten
Autor Michael Kmmet
Bewertung 12 von 15 Punkten
>> Als E-Mail versenden
Eigentlich ist diese Scheibe schon seit Oktober letzten Jahres zu haben. Jedenfalls konnte man die Erstausgabe ber die Homepage der Band ordern oder whrend der Tournee zum 30-jhrigen Jubilum im vergangenen Herbst bekommen. Ganz offiziell ist "Pure" jedoch erst in diesem Frhjahr in gut sortierten Plattenlden erhltlich.
Eine der Vorreiterrollen in der britischen Neoprog-Szene ist PENDRAGON zweifelsohne nicht abzusprechen. So konnte das Quartett um Frontmann Nick Barrett ber Jahre hinweg mit hnlichen Sound brillieren. Doch schon whrend des letzten Albums "Believe" sind beachtliche Vernderungen erkennbar, die nun konsequent weitergefhrt werden. Eigentlich klingt PENDRAGON jetzt nicht mehr nach PENDRAGON im eigentlichen Sinne, was den Fans der frhen Stunde ein wenig Unbehagen bereiten drfte. Jedoch ist "Pure" wahrlich kein schlechtes Album - ganz im Gegenteil! Der neue Stil ist mittels floydschen Einflssen und psychedelischen Klngen schon sehr reizvoll gestaltet. Barretts angenehme Stimme wird gelegentlich durch Verzerrungen entfremdet, was der Gesangsfhrung eine moderne Note bereitet. Die epischen und gefhlvollen Gitarrensoli sind allerdings noch durch und durch PENDRAGON und wrden somit mehr oder weniger auch frhere Verffentlichungen gut ausstatten. Die einstigen bombastischen Keyboard-Ladungen sind jedoch mehr in den Hintergrund geraten, was auch die neue ra auszeichnet.
Fr die glasklare Produktion der fnf bis zu siebzehnmintigen Tracks ist THRESHOLDs Karl Groom verantwortlich.
Fazit: Wer jetzt eine ursprngliche Scheibe von PENDRAGON erwartet, wird enttuscht sein. Doch alle Fans, die den Neuerungen und Weiterentwicklungen offen gegenber stehen, werden eine ausgezeichnete Artrock-Platte entdecken, welche vor allem durch Detailvielfalt und Facettenreichtum besticht.
   
<< vorheriges Review
SEPTEMBER MURDER - Agony In Flesh
nchstes Review >>
GOD FORBID - Earthsblood


 Weitere Artikel mit/ber PENDRAGON:

Zufällige Reviews