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12. Dezember 2017 - Uhr
 
Die Kolumne

NAPALM DEATH - Time Waits For No Slave
Band NAPALM DEATH
Albumtitel Time Waits For No Slave
Label/Vertrieb Century Media Records
Homepage www.napalmdeath.org
Alternative URL www.myspace.com/napalmdeath
Verffentlichung 23.01.2009
Laufzeit 50:13 Minuten
Autor David Lang
Bewertung 12 von 15 Punkten
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Napalm Death sind eine Macht und wenn ich vielleicht auch der falsche Rezensent fr diese Platte - weil Hardcorefan - bin, so steht doch auer Frage, dass wirklich JEDER, der auf gute Musik im Extrembereich steht, zugeben muss, dass die Briten bisher nicht eine einzige schlechte Verffentlichung raus gebracht haben. ber die Experimente Mitte / Ende der Neunziger kann man natrlich streiten (ich fand sie gelungen), aber sptestens mit "The Code Is Red, Long Live The Code" drfte man die Old School Fans zurck gewonnen haben, besann man sich seitdem doch wieder konsequent auf die hauseigene Spezialitt: Grindcore mit metallischer Schlagseite. An diesem Konzept hat sich auch auf "Time Waits For No Slave" (Gott sei Dank) nichts gendert. Noch mehr als vorher schon setzt man auf Abwechslung, ohne jedoch auch nur ansatzweise Kompromisse einzugehen. Selbst wenn der Titelsong oder beispielsweise "Life And Limb" mitunter stark vom Gas gehen sind Napalm Death immer noch extrem bis ins Mark. Gerade diese Abwechslung (nicht nur) in Sachen Geschwindigkeit macht die Band wertvoller denn je. Ein Song wie "Passive Tense" geht streckenweise, aufgrund seines Arrangements und seiner mitunter beschwingten Riffs schon wieder als Wagnis durch. Die Produktion ist wie gewohnt dreckig UND druckvoll; Soundeinerlei wie bei 98% der moderneren Extrem Metalbands sucht man hier vergebens. Texte lagen mir zwar keine vor aber man kann davon ausgehen, dass es wahrscheinlich wieder die volle Breitseite gegen Politiker und sonstige Obrigkeiten gibt. Wre auch mehr als seltsam Barney pltzlich ber Splatterkram rhren zu hren (... was fr ein Reim). Schon jetzt ein Highlight im extremen Metal 2009!
   
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