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21. Oktober 2017 - Uhr
 
Die Kolumne

VREID - Milorg (Review Nr. 2)
Band VREID
Albumtitel Milorg (Review Nr. 2)
Label/Vertrieb Indie Recordings / Plastic Head
Homepage www.vreid.no
Verffentlichung 23.01.2009
Laufzeit 41:05 Minuten
Autor Andreas Goericke
Bewertung 12 von 15 Punkten
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Nachdem der Snger von WINDIR in 2004 tragisch ums Leben kam, setzten seine ehemaligen Bandkollegen nach einiger Zeit ein Nachfolgeprojekt namens VREID um. Mit "Milorg" setzen sie bereits den vierten Meilenstein in den Weg und waren auch sonst recht fleiig und erfolgreich. Mehrere Touren mit ihren Kumpels ENSLAVED, ber 100 Shows in 18 Lndern und der sagenumwobene Gig auf dem "W:O:A" drften dies ausreichend belegen.
Thematisch kmmern sich VREID um den norwegischen Widerstand im 2. Weltkrieg, dem Sie nach dem Vorgnger "I Krig" nun auch mit dem aktuellen Album erneut die Ehre erbieten.
Bei der Musik handelt es sich denkbar um Schwarzmetall, allerdings der melodischen und nachvollziehbaren Sorte. Hie und da wird zwar ordentlich das Gaspedal getreten, man bleibt aber stets schn hymnisch und verwendet teilweise geniale zweistimmige Gitarrenleads und Soli, die dem Material eine wunderbare Stimmung zusprechen. Zwischendurch werden die Soundwnde von ruhigen, melancholischen Phasen durchzogen oder aber von rockigen Passagen aufgelockert, die dem Sound den Stempel "Black and Roll" aufdrcken. Das Gekeife des Gitarristen Sture fgt sich ebenfalls nahtlos in die Gemengelange ein und macht die Sache absolut rund und dingfest. Einzig die Keyboard - Einsprengsel klingen ein Bisschen preiswert. Wenn man aber mal bedenkt, dass die Kombo das Album, abgesehen von den Drums, selbst produziert, aufgenommen und gemixt hat, kann man das durchaus verzeihen oder auch gerne als gewollt akzeptieren. Grundstzlich eine brutal solide Scheibe mit sehr starker Atmosphre. Auch das Artwork, wieder mir reichlich kriegerischer Symbolik versehen, muss sich nicht verstecken. So kann man insgesamt von einer herrlich runden Produktion sprechen und jeder Freund hymnischen Black - Metals im Stile von ENSLAVED und Konsorten sollte gerne mal wohlwollend nher hinhren.
   
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