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22. Oktober 2017 - Uhr
 
Die Kolumne

AIRLESS - Fight
Band AIRLESS
Albumtitel Fight
Label/Vertrieb Lion Music / H?Art
Homepage www.airless.es
Verffentlichung 05.12.2008
Laufzeit 50:32 Minuten
Autor Thorsten Schwalbach
Bewertung 11 von 15 Punkten
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Der Spanier Robert Rodrigo zhlt in seiner Heimat zu den angesagtesten Gitarristen, auch wenn den hierzulade wahrscheinlich so gut wie niemand kennt. Das knnte sich aber bald ndern, den er hat mit seiner Band AIRLESS im Dezember 2008 das Album "Fight" verffentlicht, das richtig gut abrockt. Dabei ist "Fight" schon das dritte Album von AIRLESS. Musikalisch liegt man irgendwo in der Schnittmenge von melodischem / klassischem Hardrock und AOR, zum Vergleich irgendwo zwischen VAN HALEN und JOURNEY. Dominiert wird das ganze durch Roberts Gitarrenknste. Der Mann verbindet die gngigen Gitarrentricks wie Tapping-Soli, gefhlvolle Bendings und schnelle Lufe mit fetten Rhythmusgitarren. Er ist also kein bloer Fiedler, sondern legt auch Wert auf eingngige Songs. Grob vergleichen mchte ich Robert mit Eddie Van Halen oder Vito Bratta (Ex-White Lion). Teilweise sind auch Einflsse von Neil Schon (JOURNEY) in Roberts Spiel zu hren. Damit ist die Zielgruppe von AIRLESS schon abgesteckt. Weiterhin Akzente setzt Snger Iaki Lazkano, der eine fr derartige Musik fast typische, sehr gefhlvolle Stimme im mittleren Bereich mit leichtem "Kratzen" hat. Die Stimme passt perfekt zur Musik von AIRLESS, wodurch die CD durchgehend interessant bleibt. Los geht das Album mit dem schnellen, fast schon poppigen "Don't Give Up" mit einem fetten Riff und pumpenden Bass. Der Song hat einen eingngigen Chorus, der schnell ins Ohr geht. Robert glnzt mit einem melodischen, gefhlvollen Solo. Aus diesen Trademarks sind dann auch die restlichen Songs aufgebaut. Das folgende "Now Or Never" ist etwas langsamer, hat teilweise schne mehrstimmige Gesnge und auch einige etwas hrtere Gitarrenriffs. Im Solo, das mit etwas Keyboard untermalt wird, kommen dann die Einflsse von Eddie Van Halen so richtig zum Vorschein, es wird schn "getappt". Geiler Song, zu dem es auch ein Video gibt, das man sich auf der Homepage der Band (www.airless.es) ansehen kann. Das anschlieende, deutliche langsamere "Time To Say Goodbye" beginnt mit fetten Keyboards und erinnert an JOURNEY. Das Album bleibt ber die gesamte Spielzeit abwechslungsreich, es wird auch mal etwas hrter wie in "Twist Of The Wrist", das mit fetten Motorradsounds beginnt und sich textlich mit dem Rausch von schnellem (Motorrad-)Fahren beschftigt. In diesem Song zeigt Drummer Pako Martinez, was er kann und spielt schnelle Doublebassparts. Der Song macht richtig Spa. In "Switch Off The Light" wird es auch mal bluesig, und der Song "Suffering" ist eine schne Halbballade, ohne kitschig zu sein. Dieses melodische, insgesamt abwechslungsreiche Album war fr mich eine sehr erfreuliche berraschung, insbesondere durch Roberts sehr gekonntes Gitarrenspiel. Hoffen wir mal, dass AIRLESS auch bei uns ein bisschen durchstarten knnen.
   
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