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20. Oktober 2017 - Uhr
 
Die Kolumne

ALEX BEYRODT'S VOODOO CIRCLE - Voodoo Circle
Band ALEX BEYRODT'S VOODOO CIRCLE
Albumtitel Voodoo Circle
Label/Vertrieb AFM Records
Homepage www.myspace.com/voodoocircleband
Verffentlichung 05.12.2008
Laufzeit 58:42 Minuten
Autor Thorsten Schwalbach
Bewertung 13 von 15 Punkten
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Als ich im Oktober die neueste Ausgabe eines bekannten Mailorderkataloges durchbltterte, fiel mir ein Cover auf von einer Band namens Alex Beyrodt's VOODOO CIRCLE, von der ich vorher noch nie gehrt hatte. Eine hellblaue Stratocaster auf Flammen mit mystischem Hintergrund. Ein sehr schnes Motiv, das mich neugierig machte. Aufgrund der Tiefen des Internets kriegte ich dann schnell raus, dass es sich hier um eine neue Band von Alex Beyrodt (SILENT FORCE, Ex-SINNER) handelt. Fr diese Platte hat der Mann Gren des Melodic Metal/Rock wie Mat Sinner oder David Readman (Pink Cream 69) um sich geschart. Als dann da noch passend zum Cover was von einer Mischung aus u.a. YNGWIE MALMSTEEN, DEEP PURPLE und WHITESNAKE stand, war ich dann fast traurig, dass es noch ber 4 Wochen waren bis zum Release. Und meine doch recht hohen Erwartungen wurden nicht enttuscht. Der Vergleich mit den genannten Gruppen passt, wobei die Parallelen zu WHITESNAKE besonders durch die Stimme von Readman kommen, der teilweise etwas nach David Coverdale klingt, was ja nichts schlechtes ist. VOODOO CIRCLE schaffen es, die warme, mystische Atmosphre und das magische Zusammenspiel des melodischen Hardrocks, den die genannten Bands spielen, wiederzugeben, ohne dabei bloe Kopien zu sein. Irgendwie glaubt man, dass diese Platte direkt aus den fr diese Musik glorreichen 70er/80er Jahren kommt. Und ber allem thront die Gitarre von Alex Beyrodt, dessen musikalisches Knnen mittlerweile dem eines Yngwie Malmsteen oder Ritchie Blackmore sehr nahe kommt. Sein Spiel bleibt stets songdienlich, was die einzelnen Stcke jederzeit nachvollziehbar hlt. Insgesamt sind die Songs sehr abwechslungsreich, mal schnell wie der Opener "Spewing Lies", mal eher rockig und getragen wie "Master Of Illusion", auch mal etwas ruhiger wie "Dream Of Eden" und auch mal bluesig wie "Heaven Can Wait". Ein besonderes Highlight ist das orientalisch klingende, mit mystischen Sitarklngen eingeleitete "Enter My World Of Darkness", das an beste Zeiten von RAINBOW erinnert. Insgesamt ein Album, das man Freunden derartiger Musik nur empfehlen kann und das fr mich eines der besten Alben dieses Jahres ist. Hoffentlich bleibt es nicht nur bei diesem Studioalbum. Diese Songs gehren auf die Bhne. Ich wre dabei...
   
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