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14. Dezember 2017 - Uhr
 
Die Kolumne

THYRFING - Vansinnesvisor
Band THYRFING
Albumtitel Vansinnesvisor
Label/Vertrieb Hammerheart
Homepage www.thyrfing.com/
Verffentlichung 2002
Laufzeit N/A
Autor Andre Kreuz
Bewertung 11 von 15 Punkten
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THYRFING bekrftigen mit ihrem neuen Output "Vansinnesvisor" ihren Anspruch auf den skandinavischen Viking-Metal-Thron, und das nicht zu knapp! Momentan drften wohl nur AMON AMARTH, auch wenn stilistisch etwas anders orientiert, in der Lage sein, dem Sechser aus Schweden Einhalt zu gebieten Denn was sich auf dem mittlerweile vierten Album der Kmpfer darbietet ist schon mehr als beachtlich. Ausgereift, technisch versiert und mit einem genialen Gespr fr griffige Songs prsentieren sich THYRFING heuer. Dazu kommt eine oberamtliche Produktion, die die schmale Gratwanderung zwischen allzu glatter Tonkunst und rauer Metal-Atmosphre meisterlich beschreitet. Die Lieder selber wissen durch Abwechslungsreichtum und ein gehriges Aggressions-Potential mehr als zu berzeugen. Da geht das harte Geknppel ("Draugs Harg") nahtlos in mitreiende Hymnen ber ("Digerdden", "Vrldsspegeln") und Folk-Elemente ("Angestens Hgborg") geben sich mit Black-Metal-Speedern, wie dem absoluten Highlight und Titeltrack "Vansinnesvisor", die Klinke in die Hand. Dazu kommen schne Keyboard-Linien, die stellenweise an die Macht von HOLLENTHON herankommen und der Musik einen epischen Charakter verpassen. Der Gesang gestaltet sich ebenfalls sehr dynamisch, neben den dominierenden Kreisch- und Schrei-Vocals bietet sich dem Hrer immer wieder der Genuss von klaren und krftigen Stimmeinlagen. Die erwhnten Synthies haben sich das erhalten, wofr THYRFING u.a. bekannt sind, nmlich die "positiven" Melodien, die ein gar garstiger Mensch auch als Schunkel-kompatibel bezeichnen knnte. Dennoch gibt es hier mindestens im Ebenma recht dunkle Klangfarben, die das Album insgesamt eher dster und majesttisch frben, einfach nur gut! Die besten Stcke der CD sind meiner Meinung nach das in Englisch verfasste "The Voyager" und der Titel "Vansinnesvisan". Besonders letzterer Track macht seinem Namen alle Ehre, was hier abgefeiert wird ist schon bemerkenswert. Unglaublich intensiv, variabel und hart wird hier zu Werke gegangen. Ein weiterer Pluspunkt ist die Tatsache, dass (bis auf zwei) alle Lieder in der Heimatsprache verfasst und vorgetragen werden, das gibt der Musik ihren charismatischen Charakter, alles andere wre auch Bldsinn. Wenn man schon ber die Nordmannen singt, dann richtig! Einziger kleiner Wermutstropfen einer ansonsten tadellosen Scheibe sind die Drums, bzw. deren Blechfraktion: Die ist fr meinen Geschmack etwas zu sehr in den Vordergrund gemischt und nicht eben vorteilhaft abgenommen, aber damit kann ich ganz gut leben und ihr sicher auch! Zuschlagen!!
   
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