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Mit der ungewöhnlichen Mischung aus Alternative Rock, etwas Prog und genug Metal kommen die Newcomer von Futile auf ihrem Debüt "The Argonaut" daher. Das äußerst schlecht gelaunt dreinblickende Quartett aus Baden-Würtenberg hätte ich optisch in eine ganz andere Ecke einsortiert, so kann man sich täuschen! Mit dem dezenten Cover und dem nett aufgemachten Booklet heben sich Futile vom Gros der Produktionen ab, aber auch die ungewöhnliche Mischung ist schon interessant. Der eigenwillige, recht hohe Gesang von Gitarrist Oliver Reinecke ist sicherlich nicht jedermanns Sache und erinnert oft irgendwie an gemäßigte System Of A Down gemischt mit Tool. Diese beiden Bands schimmern des öfteren durch, was aber schon in Ordnung geht. Dadurch sind Futile polarisierend, und haben dadurch auch eine große Wiedererkennung. Melancholie ist ein großes Stilmittel der Band und sollte in diesem Review noch erwähnt werden. Die meist in Midtempo gehaltenen Songs rocken erdig und mit Saft, könnten aber noch etwas mehr Abwechslung vertragen. Da Futile eine ungewöhnliche Mischung an den Tag legen und erst am Anfang ihrer Musikerkarriere stehen, da sie erst 2006 gegründet wurden, denke ich, dass da in Zukunft noch mehr zu erwarten ist! |
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