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23. Oktober 2017 - Uhr
 
Die Kolumne

THUNDERSTONE - same
Band THUNDERSTONE
Albumtitel same
Label/Vertrieb Nuclear Blast
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Verffentlichung 2002
Laufzeit N/A
Autor Aline Rser
Bewertung 10 von 15 Punkten
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Thunderstone sind Newcomer aus Finnland und wurden von Gitarrist Nino Laurenne ins Leben gerufen. Mit Pasi Rantanten, der schon als Backing Vocalist auf Stratovarius' "Infinite" ttig war, wurde ein ehrwrdiger Snger gefunden, der mit seiner dynamischen und rockorientierten Stimme den Songs die ntige Power verleiht. Nachdem die anderen Mitglieder, die fast alle schon in anderen Bands mitgespielt haben, zu Thunderstone dazugestoen waren, machten sie sich an die Arbeit an ihr Debutalbum, was von Nino Laurenne auch aufgenommen wurde. Der Opener "Let the demons free" lsst es direkt schon mal so richtig krachen. Drummer Mirka Rantanen scheint seine Drums im Wettlauf mit der frickelnden Gitarre und den im Staccato gespielten Keyboards zu bearbeiten, whrend Pasi Rantanen seine Stimme in die hchsten Tne erhebt. Die schnellen Rhythmen und hymnenhaften Melodien erinnern zunchst stark an Stratovarius auf ihrem "Infinite" Album. Jedoch sind Thunderstone alles andere als ein Abklatsch ihrer finnischen Kollegen. Im Gegenteil, ihre Vielseitigkeit zeugt von Einfallsreichtum. Nicht nur, dass sie sich auf mehreren Songs verschiedener Effekte wie z. B. Chre, akustischer Gitarre und orchestraler Musik (Pauken, Geigen) bedienen, sie schaffen es auch einzelnen Songs immer wieder eine andere Ausstrahlung zu verleihen. Dies zeigt der Song "Will to Power", der ber acht Minuten dauert und bei dem die Zusammenarbeit der einzelnen musikalischen Elemente besonders wichtig ist. Mal bekommt der Song ein melancholisches Flair, indem man nichts anderes wahrnimmt auer einer allein auftretenden Gitarre oder zarte Keyboardtne, die von abgehackten Drums begleitet werden. Die Gitarre, die mal zurckhaltend im Hintergrund, mal rasant im Vordergrund gespielt wird, zeigt sich am verantwortungsvollsten fr die Stimmung auf dem Song und Dank ihr finden Thunderstone immer wieder zu ihrem dudelnden Sound zurck. Abwechslungsreich im wahrsten Sinne des Wortes zeigen sich Thunderstone auch bei dem sozialkritischen Song "Like Father like Son". Hierbei wechseln sich Gitarre und Stimme stndig ab. Somit beinhaltet dieser Song insgesamt vier Gitarrensoli, die sich immer unterscheiden. Als Untersttzung wurde dazu Timo Tolkki brigens noch herbeigezogen. Beim letzen Gitarrensolo kommen sogar Geigen zum Einsatz, die den Song perfekt zum Ausklang bringen. Sicher ist, dass Thunderstone, obwohl sie ihrem Stil auf jedem Song treu bleiben, immer etwas Neues erschaffen. Neben den Songs, die den reinen melodisen, schnellen Sound, der so sehr an Stratovarius erinnert, aufweisen, erstrecken sich auch Songs mit musikalisch schwermtiger Botschaft auf dem Album. Die Gitarre zeigt sich sehr vielseitig mit ihren mal hellen, mal dsteren Riffs, jedoch hlt sie sich auch an den richtigen Stellen raus und lsst den Keyboards den Vortritt. Insgesamt bietet Thunderstone hier ein bemerkenswertes Machwerk, das mich von seiner Originalitt her absolut berzeugt hat.
   
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