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20. Oktober 2017 - Uhr
 
Die Kolumne

DAD - Monster Philosophy
Band DAD
Albumtitel Monster Philosophy
Label/Vertrieb 3R Entertainment/Cargo
Homepage www.d-a-d.dk
Verffentlichung 28.11.2008
Laufzeit 45:22 Minuten
Autor Christian Schfer
Bewertung 5 von 15 Punkten
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DAD werden - nicht nur in ihrer Pressemitteilung - gern als die Erfinder des Cowpunk gehandelt, also die Typen, die erstmals Country mit Punk kreuzten und so den bsen Stiefbrunder des Rock'n'Roll im klassichen Sinne erfanden. Das halte ich fr Quatsch. Einerseits, weil JASON & THE SCORCHERS genau das schon lnger tun, andererseits, weil die neue DAD-Platte "Monster Philosophy" hiervon so weit weg ist AC/DC von ihrem ersten Auftritt bei MTV Unplugged. Gepflegte Melancholie ist es, was die Dnen auf ihrem jngsten Werk versprhen. Das Coverbild mit dem philosophierenden Monster Minotaurus passt erstaunlich gut zur Musik und nach einem groen Schluck lauwarmen Tees aus trber Tasse preschen unsere Nachbarn vorwrts wie unser Innenminister auf die Zugspitze.
"Monster Philosophy" ist ein Album mit mir zu entspannter Sentimentalitt ("Milk And Honey", "River") und annehmbaren Rocknummern ("Beautiful Together", "Revolution"), und mit "Money Always Takes The Place Of Life" gibt's sogar eine halbwegs countrymige Cowboynummer. Ein verhaltenes "Yee-haw" ertnt aus einem kleinen Zimmer an der Bergstrae. Gut gemacht ist, knnte man bswillig konstatieren, das Gegenteil von gut- obwohl die Platte per se einwandfrei ist, macht sie mir einfach keinen Spa.
   
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