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18. Oktober 2017 - Uhr
 
Die Kolumne

CRYSTAL EYES - Chained
Band CRYSTAL EYES
Albumtitel Chained
Label/Vertrieb Metal Heaven
Homepage www.crystaleyes.net
Verffentlichung 28.11.2008
Laufzeit 42:34 Minuten
Autor Thorsten Schwalbach
Bewertung 10 von 15 Punkten
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Die Schweden bzw. Dnen (Snger Nico Adamsen ist Dne) von CRYSTAL EYES spielen waschechten Heavy Metal und haben im November bereits ihr sechstes Album "Chained" verffentlicht. Bereits beim ersten Hren fllt auf, dass einem sehr viel irgendwie bekannt vorkommt. Das soll aber noch nichts grundstzlich Negatives bedeuten, weil die Band das sehr geschickt macht. Man bedient sich der bekannten Metalzutaten wie przisen Gitarrenriffs, kraftvollem Gesang, treibenden Schlagzeugrhythmen (teilweise mit schner Doublebass) sowie virtuosen, mal schnellen, mal gefhlvollen Gitarrensoli und schafft daraus Songs, die schnell ins Ohr gehen. Dabei kommen einen fters Gedanken an Genregren wie beispielsweise SAXON, HAMMERFALL, DIO oder auch ACCEPT. Allerdings nicht durchgehend, sondern eben nur an einigen Stellen. CRYSTAL EYES bewegen sich auf dem schmalen Grad zwischen deutlicher Inspiration und purem Abkupfern. berwiegend schaffen sie es aber, diesen zu meistern und eigenstndige Songs zu schreiben anstatt nur Ansammlungen von zusammengeschusterten Zitaten. Weiterhin greift man in einigen Songs gefhlvoll auf die Akustikgitarre zurck, was eigenstndige Farbtupfer schafft, wie im Midtempostck "The Fires Of Hades". Die einzelnen Bandmitglieder beherrschen ihre Instrumente und Snger Nico klingt nicht zu hoch sowie abwechslungsreich. Der Kerl erinnert mich grob an Chris Bay von FREEDOM CALL. In einigen Songs schimmern die Vorbilder vielleicht etwas zu sehr durch, z. B. in den schnellen Stcken "Fighting" (klingt wie HAMMERFALL) und "Waves Of War" (wie RUNNING WILD). Der Letztgenannte geht auch textlich in die Richtung der zitierten Band ("... The Sign Of Jolly Roger..."), sodass man hier den Eindruck hat, Rock'n'Rolf grinst hinter seinem Segel durch die Boxen. Abgeschlossen wird das Album durch die Akustikballade "Guardian", die nicht nur wegen dem Titel Erinnerungen an eine Band aus Krefeld weckt. Insgesamt ein nettes Album, das zwar nicht sonderlich innovativ klingt, aber trotzdem Spa macht und doch irgendwo seine eigene Richtung hat.
   
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