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12. Dezember 2017 - Uhr
 
Die Kolumne

INFERNOISE - Chainsaw's Law
Band INFERNOISE
Albumtitel Chainsaw's Law
Label/Vertrieb Locomotive Records / Soulfood
Homepage www.infernoise.com
Verffentlichung 07.11.2008
Laufzeit 40:02 Minuten
Autor Thorsten Schwalbach
Bewertung 9 von 15 Punkten
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Die spanische Band INFERNOISE, die Anfang November ihr Debtalbum "Chainsaw's Law" verffentlicht hat, wird laut Labelinfo als "Thrash-/Hard Rock-Band" eingestuft. Auf den ersten Blick eine sehr eigenwillige Kategorisierung, die aber genau passt. Auf der einen Seite baut man die Songs auf aggressiven Riffs und fast schon gebrllten Vocals auf, also auf Elementen, die aus dem Thrashbereich stammen. Demgegenber stehen einige virtuose, sehr melodische Leadgitarren und Gitarrensoli, die man eher von Bands aus dem Melodic Metal- oder eben Hard Rock Sektor erwarten wrde. Eine Mischung, die mich entfernt an PANTERA oder BLACK LABEL SOCIETY erinnert, besonders natrlich durch das Spiel von Gitarrist Ix Valieri. Insbesondere einige "Quietschsounds" klingen nach Zakk Wylde, und bei zahlreichen melodischen und gleichzeitig aggressiven Melodienlufen werden Einflsse von Diamond Darrel (Pantera, RIP!) deutlich hrbar. Interessante Mischung, die man nicht berall hrt. Die Einstufung des Labels beschreibt also den Sound der Band schon treffend. Die einzelnen Songs sind abwechslungsreich und songdienlich angelegt. Los geht es mit dem schnellen "Hellrider", auf das der eher im Midtempobereich angelegte Titelstck der Platte folgt. Das folgende "Alive Or Dead" sammelt durch ein kurzes Bass- und Schlagzeugintro Punkte. Der Song "Ritual" ist ein sehr aggressiver Hassbolzen mit entsprechenden Shout-Vocals, was durch einige "Motherfucker"-Schreie noch verstrkt wird. Dieses Stck beginnt auch mit einem deutlich hrbaren Rotzen. Nicht jedermanns Sache, passt aber zum Song. Mit "Rebel On The Way" ist auch eine melancholische Ballade am Start, die auf gefhlvollen Gitarrenakkorden aufbaut. Die Atmosphre dieses Songs hat mich an Bands wie ALICE IN CHAINS erinnert. Alles in allem eine nicht alltgliche Platte mit einer aggressiven Grundstimmung, die fr Fans derartiger Musik oder der genannten Bands sicherlich zu empfehlen ist.
   
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