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23. August 2017 - Uhr
 
Die Kolumne

GORILLA MONSOON - Extermination Hammer
Band GORILLA MONSOON
Albumtitel Extermination Hammer
Label/Vertrieb Wacken Records
Homepage www.gorilla-monsoon.de
Verffentlichung 07.11.2008
Laufzeit 60:06 Minuten
Autor Cristian Garcia Pastor
Bewertung 12 von 15 Punkten
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Robert Otto Marella war ein US-amerikanischer Wrestler. Er war knapp zwei Meter gro und wog zu besten Zeiten runde 400 Pfund und war in den 1960er- und 1970er Jahren ein erfolgreicher Publikumsliebling.
Ist ja hoch intereressant, mag man sich denken, aber was hat das mit der Band GORILLA MONSOON, einer Dresdener Band, die irgendwo zwischen zh flieendem Doom und derbem Stonerrock ihr Ding macht, zu tun?
Die meisten seiner Auftritte im Ring absolvierte Mr. Marella unter dem Pseudonym Gorilla Monsoon. Und ungefhr so, wie der Gute seinerzeit kein Auge trocken lie, sieht es in unserer Zeit mit der Band gleichen Namens aus. Wer einmal das Vergngen hatte, dieses Quartett live zu erleben, wei wovon ich rede - allen anderen sei gesagt, dass die Sachsen es im Handumdrehen schaffen, mit ihrer ureigenen Mischung aus BLACK SABBATH-Riffs und der unbndigen Energie von MOUNTAIN jeden Laden zum Kochen zu bringen.
Und auch mit "Extermination Hammer", ihrem zweiten Album, legen GORILLA MONSOON ein Musterbeispiel von Spielfreude, ohrwurmtauglichen Riffs und einfach unglaublicher Power vor. Fette Gitarren, immer druckvoller Bass und tightes Schlagzeugspiel machen einfach ganz viel Spa!
Dieses Album ist fr mich der beinahe perfekte Soundtrack zu einem amtlichen Absturz. Beinahe perfekt, weil GORILLA MONSOON sich stellenweise etwas unverschmt an die Sdstaaten-Sludgematscher DOWN anlehnen und mir der Gesang, der verschiedentlich nach Gruselheimer und Vollspacko Rob (Hirn-)Zombie erinnert, nicht immer gefllt. Unterm Strich jedoch eine feine Sache, mehr davon!
   
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