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Robert Otto Marella war ein US-amerikanischer Wrestler. Er war knapp zwei Meter groß und wog zu besten Zeiten runde 400 Pfund und war in den 1960er- und 1970er Jahren ein erfolgreicher Publikumsliebling. Ist ja hoch intereressant, mag man sich denken, aber was hat das mit der Band GORILLA MONSOON, einer Dresdener Band, die irgendwo zwischen zäh fließendem Doom und derbem Stonerrock ihr Ding macht, zu tun? Die meisten seiner Auftritte im Ring absolvierte Mr. Marella unter dem Pseudonym Gorilla Monsoon. Und ungefähr so, wie der Gute seinerzeit kein Auge trocken ließ, sieht es in unserer Zeit mit der Band gleichen Namens aus. Wer einmal das Vergnügen hatte, dieses Quartett live zu erleben, weiß wovon ich rede - allen anderen sei gesagt, dass die Sachsen es im Handumdrehen schaffen, mit ihrer ureigenen Mischung aus BLACK SABBATH-Riffs und der unbändigen Energie von MOUNTAIN jeden Laden zum Kochen zu bringen. Und auch mit "Extermination Hammer", ihrem zweiten Album, legen GORILLA MONSOON ein Musterbeispiel von Spielfreude, ohrwurmtauglichen Riffs und einfach unglaublicher Power vor. Fette Gitarren, immer druckvoller Bass und tightes Schlagzeugspiel machen einfach ganz viel Spaß! Dieses Album ist für mich der beinahe perfekte Soundtrack zu einem amtlichen Absturz. Beinahe perfekt, weil GORILLA MONSOON sich stellenweise etwas unverschämt an die Südstaaten-Sludgematscher DOWN anlehnen und mir der Gesang, der verschiedentlich nach Gruselheimer und Vollspacko Rob (Hirn-)Zombie erinnert, nicht immer gefällt. Unterm Strich jedoch eine feine Sache, mehr davon! |
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