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Mit dem zweiten Album und einem starken Artwork startet das Quintett Nump aus Würzburg so richtig durch! Toll aufgemachtes Digipack, schickes Cover und guter Sound sind schließlich gute Vorraussetzung für eine positive Rezension. Der abwechslungsreiche Alternative Metal mit dem großen Schuss Melancholie besticht durch den hervorragenden Gesang von Christian Seynstahl, der alle Facetten gut abdeckt und sich mit der Musik gut ergänzt. Das merkt man schon beim Opener "Bridge To Light", der mit seiner Laufzeit eine Metamorphose von soft zu aggressiv und wieder zurück macht. Dieser Song ist symptomatisch für das ganze Album und zeigt eine Band, die in ihrem Metier einfach einen guten Job macht. Dazu gesellen sich ein guter Sound, nachdenkliche Texte und das Gespür für traumhaft gute Refrains. Aber Vorsicht! Durch die eingestreuten, deftigen Parts könnten Nump für manche Musikfans zu hart sein, ich finde sie dadurch aber eigenständiger. Stellt euch ne (gute) deutsche Alternative Band wie Stone The Crow vor, die mit 'ner Metalcorebande wie Caliban gemischt wird. Ich seh' zwar die Prog und Pink Floyd Vergleiche des Beipackzettels überhaupt nicht, aber dass kann euch Lesern ja egal sein! Auch die Vergleiche mit Creed, Staind und Nickelback hinken, da Nump im Gegensatz zu den Amis und Kanadiern doch mehr Feuer im Arsch haben und bestimmt keinen Radiorock spielen! Auch wenn der Name Nump sicherlich seltsam anmutet, rocken die Würzburger hörbar fett und sind Metal! |
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