Navigation
                
23. Oktober 2017 - Uhr
 
Die Kolumne

PARAGON - Screenslaves
Band PARAGON
Albumtitel Screenslaves
Label/Vertrieb Massacre Records
Homepage www.paragon-legions.com
Verffentlichung 28.11.2008
Laufzeit 49:54 Minuten
Autor Matthias Decklar
Bewertung 11 von 15 Punkten
>> Als E-Mail versenden
Sie sind eine der bestndigsten Teutonen-Bands, schmieden ein starkes Album nach dem anderen und haben doch niemals die Anerkennung gefunden, die ihnen gebhrt. Nach dem letzten, uerst kompromisslosen Werk "Forgotten Prophecies" hatte sich an der Livefront so gut wie gar nichts getan und so wurde quasi als Teaser, ob verkaufstechnisch noch was geht, vor einiger Zeit eine EP verffentlicht, bevor sich jetzt glcklicherweise Massacre Records den Hamburger annahmen und das neue Album "Screenslaves" verffentlichen. Es ist sicher keine berraschung fr die Fans von PARAGON wenn ich behaupte, dass auch dieses Album wieder ein voller Schlag auf die Zwlf ist und viele starke Songs an Bord hat. Vom Hrtegrad macht man kaum Abstriche gegenber dem Vorgnger, nhert sich aber bei Stcken wie dem melodischen Stampfer "Entoomed", den grandiosen "Revenge" Zeiten. Das Album erffnet kompromisslos mit "Hellgore", ein wuchtiger Tritt in den Hintern, der von "Disconnected" untersttzt wird. Davon hat die Band im Verlauf der Scheibe noch mehr im Angebot. Der Titelsong hat mehr Melodie, ist aber auch verdammt schnell und Andreas Babuschkin unterstreicht wieder einmal seine tolle Entwicklung als Snger. Noch ein paar Alben und er kann Onkel U.D.O. als Reibeisen Nummer eins ablsen. "Bloodfeast" ist fr PARAGON Verhltnisse eine Powerballade, die sehr episch getragen wirkt. Mein Favorit heit "Death Next Door" und wird mit einem absoluten Killerriff eingeleitet. Dann geht einfach nur die Post ab, genial. ber die Coverversion von "Larger Than Life (Backstreet Boys) sollten wir nicht streiten. Fakt ist, dass dieser Wimpnummer gehrig metallisches Leben eingehaucht wurde und der Song nun absolut partytauglich ist. Als Schmankerl servieren die Nordlichter dann noch eine italienische Version von "Legacy". Das ist eine feine Sache, denn gerade auch die italienischen Fans haben PARAGON immer die Treue gehalten.
Zum Cover uere ich mich jetzt mal nicht, habe aber meine Verwunderung noch nicht ganz berwunden, bedenkt man, was es schon fr geile Frontansichten in den letzten Jahren gab.
Am Ende bleibt ein gewohnt starkes Album der Hamburger, die wie U.D.O. oder DORO qualitativ immer sehr hoch am Limit gearbeitet haben. Dankt es ihnen und besorgt euch "Screenslaves".
   
<< vorheriges Review
SLIDHR / REBIRTH OF NEFAST - Ex-Nihilio
nchstes Review >>
NION - Witches Rune


 Weitere Artikel mit/ber PARAGON:

Zufällige Reviews