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24. Oktober 2017 - Uhr
 
Die Kolumne

THOTEN - Beyond the Tomorrow
Band THOTEN
Albumtitel Beyond the Tomorrow
Label/Vertrieb Scarlet Records
Homepage www.thoten.com/
Verffentlichung
Laufzeit N/A
Autor Thorsten Dietrich
Bewertung 8 von 15 Punkten
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Frher war der Metal dominiert von amerikanischen und europischen Bands. Diese Bands beeinflussten viele Musiker, so kommt es, dass auch exotische Lnder wie Brasilien die letzten Jahre einige Bands hervorbrachten. Thoten haben ihr Debt " Beyond The Tomorrow" vom Angra Gitarristen Kiko Loureiro produzieren lassen, der Sound ist echt in Ordnung und Kiko spielt auch ein paar Solos auf der Platte. Noch erwhnenswert ist, das Snger Renato Tribuzy (die haben echt putzige Namen!) mal als Angra Snger im Gesprch war. Die 11 Songs sind qualitativer Power Metal, wobei Song 11 "Scream" ein Bonustrack der limitierten Auflage ist. Die Musiker beherrschen ihre Instrumente, es gibt keine Ausflle, der Opener "Ashes In The Abyss" ist flott, melodisch und mit einem guten Riff unterlegt. Die Balladen "Christined By Flame" und "Wild Life" sind nicht schmalzig oder kitschig, nur angenehm ruhig, wobei Renato seine stimmlichen Qualitten prsentieren kann. Auch versucht man durch Midtemposongs wie "Wicked Soul" Abwechslung zu schaffen. Das Instrumental "Open Fire" ist ganz nett, kommt aber an offensichtliche Vorbilder wie Dream Theater nicht heran. Mich strt, das Thoten wie fast jede neue Band Keyboards hat, das muss nicht sein! Lasst es mal krachen! Die 67 Minuten lange Platte ist fr ein Debt nicht bel, besitzt auch gute Songs, keine Ausflle, aber ein paar durchschnittlichere (nicht schlechte!) Nummern. Das kann bei der zweiten Platte anders aussehen! Vielleicht erklrt mir dann auch jemand, was Brasilianer mit nordamerikanischen Indianern und dem Marterpfahl auf dem Cover zu tun haben?
   
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