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12. Dezember 2017 - Uhr
 
Die Kolumne

ORPLID - Greifenherz
Band ORPLID
Albumtitel Greifenherz
Label/Vertrieb www.orplid.de
Homepage auerbach tontrger
Verffentlichung 21.11.2008
Laufzeit 54:17 Minuten
Autor Sabine Jordan
Bewertung 7 von 15 Punkten
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Pathos, Pathos und noch mehr Pathos, andere wrden vielleicht sogar Kitsch sagen, ich nenne das was Orplid hier produziert haben jetzt einfach eine Riesenportion Schwarzromantik, die nicht unbedingt meinen Nerv trifft. Ich denke, wem Bands wie Lacrimosa oder Erben der Schpfung gefallen, der knnte hiermit durchaus glcklich werden. Orplid sind allerdings eher in den Neofolkbereich einzuordnen und gehen hier sehr sparsam mit der Instrumentierung um. Ich denke aber, sie werden mit ihrer Musik einige Gothenherzen erfreuen.. Die Songs sind gut produziert, da kann man sich nicht beschweren. Mir ist das Ganze nur viel, viel zu theatralisch und ich finde es klingt fast schon etwas aufgesetzt. Orplid sind eigentlich ein Duo, die beiden haben mit "Greifenherz" sogar schon ihr viertes Studioalbum am Start und sicherlich inzwischen auch eine entsprechende Fanbase um sich gescharrt. Der tiefe Mnnergesang von Frank Machau erinnert mich an die Stimme von Eisheilig (Dennis Mikus), nur kommt Franks Organ noch dramatischer, aber irgendwie auch knstlicher herber. Wie auch auf dem dem Vorgngeralbum "Sterbender Satyr" sind auf "Greifenherz" einige Songs enthalten denen Sandra Fink Ihre Stimme lieh, die ein wenig nach Anne Nurmi klingt und irgendwie sehr gewhnungsbedrftig ist, daher vermutlich auch meine Lacrimosa-Assoziation. Die Instrumentierung wird - wie bereits erwhnt - auf der ganzen Scheibe recht dezent gehalten, der Sprechgesang dominiert, somit kommt die Lyrik optimal zur Geltung. Aber ich kann "Greifenherz" einfach nicht gut finden, wenngleich die Scheibe deswegen nicht schlecht ist. Man hat sich durchaus Mhe gegeben mit den Texten und ich streite auch nicht ab, dass man damit gewisse Stimmungen transportieren werden. So muss es dann auch doch einmal etwas aus dem Hause Prophecy geben, dass einfach nicht an mich geht. Mir fllt es daher schwer eine Note zu geben, die Musik an sich ist atmosphrisch und echt ganz gut, aber der sogenannte Gesang und Texte la "Gesang an den Horusfalken" die Gedichte von Rolf Schilling und / oder Frank Wedekind vertonen sind echt zu viel des Guten fr mich!
   
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