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22. Oktober 2017 - Uhr
 
Die Kolumne

HELLVETO - Neoheresy
Band HELLVETO
Albumtitel Neoheresy
Label/Vertrieb Pulverised Records
Homepage www.hellveto.com
Verffentlichung 31.10.2008
Laufzeit 35:12 Minuten
Autor Andre Kreuz
Bewertung 7 von 15 Punkten
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HELLVETO aus Polen ist die Schpfung eines gewissen L.O.N., der sich auf "Neoheresy" fr smtliche Instrumente verantwortlich zeigt. Seit 1996 wurden zahlreiche Demos und Alben verffentlicht, und doch ist das vorliegende Album meine erste Begegnung mit dem "spirit of ancient legend and mighty times from before a thousand winters" (Zitat aus der Biografie).
Geboten wird Pagan/Black Metal, der einen gleich beim ersten Track aufhorchen lsst. Angemessen produziert sirren einem angekhlte Riffs entgegen, die von kehligem Geschrei begleitet werden, das man so fast nur von den mysterisen ARCKANUM kennt. Dazu gesellen sich kraftvolle "Ohm"-Chre, die immer mal wieder eingeworfen werden und fremdartig wie faszinierend auf den Hrer wirken. Flchige Keyboards lockern das Ganze auf und sorgen fr Atmosphre, was auch fr ruhige Momente und akustische Passagen gilt. Leider nutzt sich das an sich wirklich gute Konzept viel zu schnell ab, da alle folgenden Songs mehr oder minder gleich klingen, mit wenigen monotonen Riffs auskommen und viel zu hnlich gestrickt sind. Da ntzt auch das Ausbrechen aus dem sicheren Midtempo in rasendes Uptempo wenig, denn eigentlich hat HELLVETO nach einem Track schon alles prsentiert, was es zu hren gibt.
So bleibt ein durchwachsenes Fazit: Fr sich genommen sind die Stcke auf "Neoheresy" originell und absolut hrenswert, im Ganzen betrachtet fehlt der Platte aber bitter ntige Abwechslung.
   
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