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16. Dezember 2017 - Uhr
 
Die Kolumne

CORONATUS - Porta Obscura
Band CORONATUS
Albumtitel Porta Obscura
Label/Vertrieb Massacre Records
Homepage www.coronatus.net
Verffentlichung 28.11.2008
Laufzeit 54:38 Minuten
Autor Thorsten Dietrich
Bewertung 4 von 15 Punkten
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An der kitschigen Gothic Metal Front kmpfen die Sddeutschen Coronatus mit ihrem Zweitwerk "Porta Obscura" (die obskure Pforte?) mitdoppelstimmigen Gesang. Mit der jungen Ada Flechtner gibt es eine neue Sngerin, Jo Lang ist der neue, zweite Gitarrist, whrend Chriz DiAnno der neue Bassist in der Combo ist. Dabei knnte ich schwren, dass die Dame bei der ersten CD auch genannt war, oder sie ist kurz nach den Aufnahmen der ersten Scheibe eingestiegen, qas ich dann beim 2007er Review bersah. Sicherlich soll der lateinische Albumname mystisch wirken und passt irgendwie zum Bandnamen, aber niemand braucht doch im Jahre 2008 keyboardlastigen Gothic Metal von einer Band, die nichts Neues bietet und einfach die Platzhirsche der Szene mehr schlecht als recht kopiert. Relativ neu ist lediglich die Idee zwei Damen als Frontduo singen zu lassen, was aber die rockigeren Schweden von All Ends viel besser hinbekommen! Coronatus sind einfach nur betulich-kitschig und nerven zudem noch mit deutschen Texten auf locker der Hlfte der Scheibe. Teile sind auch in Latein. Das ist voll innovativ (Achtung: Ironie!) und spricht ja jeder. Das Cover erinnert zu dem an die hnlich gelagerten (und genauso nervigen) Midnattsol. In Zeiten, wo Plattenfirmen am Ende sind und oft ber die Downloadproblematik jammern, sollte doch nicht jede Combo die auf einen lngst abgefahrenen Zug aufgesprungen ist unter Vertrag genommen werden! Der Sound ist dafr "gut", aber auch sehr glatt und austauschbar! Das Ergebnis ist nerviger "Tralalala" Gothic Metal mit einer fettigen Kitschglasur. Dass es durchaus anders geht, zeigt im Moment eine Band wie Flowing Tears. Fazit: Bh!
   
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