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Die dritte Scheibe der Russen knüpft eigentlich nahtlos an das glänzende Debüt an und ist wieder ein gutes Stück stärker, als das schwächere Zweitwerk "Lepta". Vielleicht damals zu schnell auf das Debüt erschienen,ließ man sich im Lager der Pagan- und Folk-Metaller zwar kaum mehr Zeit, doch knüpfte man, was Melodien und Songstrukturen anging, wieder an die schönen Kompositionen von "Vozrosdenie" an. Frontsirene "Maria", die ihre drei Jungs sicherlich gut im Griff hat, screamt sich durch eine gute Stunde Viking-Metal, der mit seinen extremen Vocals wieder äußerst mächtig und erhaben daher kommt. Arkona war übrigens eine altertümliche Tempelbefestigung der Slawen auf Rügen, die 1168 von den dänischen Invasoren zerstört wurde. Ich bin der Meinung, dass der zusätzliche Reiz dieses Albums auch darin besteht, dass die künstlichen Synthesizerklänge vollständig in die Tonne getreten wurden und sich die Band auf frühere volkstümliche Instrumente besann, die den Songs viel besser zu Gesicht stehen und sich mit der eher harten russischen Sprache bestens ergänzen. Nicht zuletzt wurde die Band für dieses Album mit dem Goldstatus in Russland belohnt. Für mich ist dieses dritte Album letztendlich einen Tick besser als das Debüt, wobei beide aber absolut empfehlenswert sind. |
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