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17. Oktober 2017 - Uhr
 
Die Kolumne

THE BLOOD DIVINE - Rise Pantheon Dreams
Band THE BLOOD DIVINE
Albumtitel Rise Pantheon Dreams
Label/Vertrieb Peaceville Records / SPV
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Verffentlichung 21.10.2002
Laufzeit N/A
Autor Thorsten Dietrich
Bewertung /
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Die Englnder von den The Blood Divine waren ein bunt zusammengewrfelter Haufen von ex - Mitgliedern britischer Bands wie Anathema (ex-Snger Darren White), Cradle Of Filth und Extreme Noise Terror. Ich kenne nur einen Sampler Track der Briten, welcher nicht bel war, mich aber auch nicht vom Hocker riss. So verwunderte mich die Nachricht nicht, das die Band schon 1998 die Segel nach zwei Alben und paar Tourneen strich. Selbst wenn diese beiden Alben nicht mehr erhltlich sind, was ich nicht glaube, htte das Label diese neu auflegen knnen als Doppel CD und die hier enthaltenen unverffentlichten Livesongs "Aureole" , "Crazy Horse(??)" (brauch man eigentlich nicht) , das unbekannte "Revolt" und "Forever Belongs", zwei knapp zweimintige sehr durchschnittliche Songs, und das vom limitierten Digipack stammende "I Will Bleed" mit draufpacken knnen. Die Fans, welche The Blood Divine hatten, sind bestimmt nicht so zahlreich, das so eine Verffentlichung lohnt und haben wenn berhaupt die regulren Alben schon! Deshalb sehe ich diese Verffentlichung als reine Geldmacherei an, die natrlich in die Hose geht, da The Blood Divine nie den Status von Bands wie Anathema oder gar Paradise Lost hatten. Bei solchen Acts kommen mit solch obskuren Samplern eher paar Pfund in die Kassen. Eine Rechung, die logisch ist: Neues Cover, alte Songs, "paar Raritten" = wenig Aufwand! Wenn dann sich die Fans die Songs aus dem Internet ziehen, wird wieder gejammert, wegen der bsen Raubkopierer. In diesem und vielen Fllen sage ich nur: Selber schuld! Musikalisch bewegen sich The Blood Divine auf gutem Niveau und haben mit ihrem keltisch anmutenden sehr rauem (Gothic) Metal mit starken 70er Jahre Keys ein paar nette Songs und auch viel Durchschnitt im Programm. Vieles klingt nach alten Anathema, die ich auch nicht so prickelnd fand. Manche melancholische Parts erinnern positiv an die gttlichen My Dying Bride. Viele Songs sind bestimmt von doomigen Riffs und sind im Midtempo. Sehr positiv finde ich die Tatsache, das der Sound transparent ist, so das die markanten Basslinien mancher Songs gut zur Geltung kommen. Wegen der oben erwhnten Fakten ist es trotzdem ein sehr zwiespltiges Release!
   
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